Foto-Wettbewerb der Grünen Nettetal endet am 31. Juli 2019

Foto-Aktion : Nettetaler zeigen ihre grünen Gärten

Für den Wettbewerb „Vielfältige Vorgärten“ ist am Mittwoch, 31. Juli, Einsendeschluss.

Der Countdown läuft: „Bis zum 31. Juli kann man an unserem Wettbewerb ‚Vielfältige Vorgärten‘ teilnehmen“, sagt Christian Küsters von den Grünen. Der Ortsverbandsvorsitzende erläutert kurz vor Einsendeschluss noch einmal, worum es geht: „Wer seinen Vorgarten, seine Terrasse oder den Balkon artenreich und insektenfreundlich gestaltet hat, kann uns Fotos davon schicken und einen Preis gewinnen.“ Laut Küsters fällt die Bilanz kurz vor Wettbewerbsschluss „überaus positiv aus“.

Seit Mai läuft die Ausschreibung, mit der die Grünen einen Anreiz schaffen wollen, „statt naturferner Gestaltung mit Schotter und Steinen“ rund ums Haus mit Gräsern und Stauden „Lebensräume für Tiere“ zu schaffen. Eine Jury wird laut Küsters die Gewinner ermitteln: Heike Meinert vom Grünflächenamt, Heinz Tüffers vom Naturschutzhof und Landschaftsarchitektin Andrea Brönner bilden die Jury.

Stolz sind die Grünen auf die „überraschend große Resonanz auf die Aktion“. Beispielsweise gab es einen Fernsehbericht über die Nettetaler Initiative. Küsters: „Insgesamt sind die Reaktionen auf unsere Idee überaus positiv.“ So zeigte sich Fraktionsvorsitzender Guido Gahlings „sehr erfreut“ darüber, dass das Nettetaler Planungsamt bei allen zukünftigen Bebauungsplänen Rasen, Gräser, Stauden oder Gehölze für Vorgärten vorschreibe und keine Schottergestaltung mehr zulasse.

Bislang haben mehr als 30 Nettetaler Fotos ihrer Vorgärten, Terrassen und Balkone eingereicht mit einer „beeindruckenden Gestaltungsvielfalt“, bilanziert Küsters. Mit der Zahl sei man durchaus zufrieden. Im August werde die Jury die eingesendeten Fotos sichten, die abgebildeten Vorgärten vor Ort in Augenschein nehmen und dann entscheiden, wer die ausgelobten Geldpreise von insgesamt 600 Euro sowie die Pflanzengutscheine erhalte.

„In einer öffentlichen Veranstaltung im September wollen wir die Gewinner bekanntgegeben und ihnen die Preise überreichen“, kündigt Küsters an. Das Thema sei damit aber längst nicht erledigt: „Wir bleiben am Ball, es geht ja um die Frage, wie man in seinem Lebensbereich und wie man überhaupt in der Stadt für mehr Grün und damit mehr Artenvielfalt und Klimafreundlichkeit sorgen kann.“ Einen „Rundumsorglos-Garten“ gebe es kaum, aber man könne Schritt für Schritt auf eine grüne Stadt hinarbeiten.

Info Näheres zu den Wettbewerbsbedingungen finden Interessierte im Internet www.gruene-nettetal.de.

(jobu)