Bummel mit Ortsvorsteher Wilhelm Ridder Die Einwohner in Leuth vermissen einen Supermarkt

Leuth · Einige gut in Schuss gehaltene historische Gebäude, viele Vereine und jede Menge malerische Natur drumherum – Leuth hat’s. Doch es fehlt den 1770 Einwohnern auch etwas: eine Einkaufsgelegenheit.

 Ortsvorsteher Wilhelm Ridder an seinem Lieblingsplatz in Leuth: „Natur pur“, sagt der 63-Jährige. Kein Wunder, dass es ihn nach 25 Jahren andernorts wieder in seinen Heimatort zog.

Ortsvorsteher Wilhelm Ridder an seinem Lieblingsplatz in Leuth: „Natur pur“, sagt der 63-Jährige. Kein Wunder, dass es ihn nach 25 Jahren andernorts wieder in seinen Heimatort zog.

Foto: Holger Hintzen

Dunkle, regenschwangere Wolken ziehen von Westen herauf. Das trübt die Postkartenidylle ein wenig. Aber schön ist es schon am Rand vom Leuth, an dem kleinen See, der im Zuge eines Projekts zu Ansiedlung der Rohrdommel angelegt wurde. „Mein Lieblingsplatz. Natur pur“, sagt Wilhelm Ridder. Nicht weit entfernt auf der Wasseroberfläche tummelt sich allerlei Federvieh. „Hier haben sich Nilgänse niedergelassen, es gibt Kormorane und noch andere Vogelarten“, sagt Ridder und setzt hinzu: „Ich bin allerdings kein Vogelexperte.“ Muss man als Ortsvorsteher von Leuth wohl auch nicht sein. Wichtiger ist es, die 1770 Leuther zu kennen. Denn der Ortsvorsteher versteht sich als Ansprechpartner für Anliegen der Menschen im Ort, der sich für diese einsetzt – und zwar überparteilich, sagt Ridder, auch wenn er der CDU-Fraktion im Nettetaler Stadtrat angehört.