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Ein Garten zum Naschen auf dem Naturschutzhof in Nettetal-Lobberich

Lobberich : Ein Garten zum Naschen auf dem Naturschutzhof

Auf einem 100 Quadratmeter großen Areal wachsen Beerensträucher, Obst- und Gemüsepflanzen.

Das Team des Naturschutzhofs Nettetal im Sassenfeld hat seinen neuen Naschgarten vorgestellt. Auf dem 100 Quadratmeter großen Areal wachsen Beerensträucher, Obst- und Gemüsepflanzen. Entstanden ist der Naschgarten unter Aufsicht von Landespflege-Ingenieur Günter Wessels bei einer Fortbildungsveranstaltung mit Erziehern und Lehrern im April. Nun können ihn Besucher besichtigen.

Die Idee dazu hatte Wessels bereits vor zehn Jahren. „Damals kam eine Kindergartenleiterin auf mich zu und fragte nach einem Garten, in dem man spielerische Elemente, Natur und das Ernteerlebnis verbinden kann“, erzählt er. Er habe also eine Art Obstlabyrinth angelegt.

Im Naschgarten auf dem Naturschutzhof sticht eine Konstruktion hervor, bei der Kordeln nach oben zu einem Rad führen. Daran sollen sich Bohnen hochranken. Die Idee stammt von Gärtnermeister und Pädagoge Jürgen Tüffers, der auch bei der Anlage des Gartens geholfen hat. Ein weiterer Wunsch von Tüffers war es, die Stachelbeeren als Hochstämme zu pflanzen. Das helfe beim Pflücken der Beeren und sei sicherer für die Kinder. Auch die Mischung aus Stachel- und Johannisbeere, die Jostabeere, ist zum Naschen da. Kindgerecht gibt es dornenfreie Brombeeren im Garten.

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Der Garten ist sehr pflegeleicht. „Am wichtigsten ist es, viel zu gießen“, sagt Wessels. Überstehende Äste an den Spalieren müssen abgeschnitten werden, damit die Pflanzen am Spalier entlang weiterwachsen. Eine Gefahr für den Naschgarten ist die Wühlmaus. „Meistens hilft es aber, einfach auf den gewühlten Haufen herumzutrampeln“, rät Wessels.

Er kann sich vorstellen, noch ein zweites Seminar anzubieten, bei dem die Lücken gefüllt werden und die Fläche vielleicht sogar erweitert wird. Er ist sich sicher: „Es wird viel genascht in nächster Zeit.“

(rdo)