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Nettetal: Eigentum fürs Altwerden

Nettetal : Eigentum fürs Altwerden

Die Baugesellschaft Nettetal AG errichtet an der Wevelinghover Straße in Lobberich ein Gebäude mit fünf barrierefreien Eigentumswohnungen. Sie reagiert damit auf konkrete Nachfragen aus der Nettetaler Bevölkerung.

Mit dem Bau von fünf barrierefreien Eigentumswohnungen in Lobberich betritt die Baugesellschaft Nettetal AG einmal mehr Neuland in der Stadt. Errichtet wird das Gebäude in Lobberich an der Ecke Wevelinghover/Rektor-Budde-Straße im Wohngebiet, das auf dem früheren Sportgelände des TV Lobberich entstanden ist.

Der Wunsch nach Eigentumswohnungen für ältere Menschen ist aus der Bürgerschaft an die Gesellschaft herangetragen worden, berichtete Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Marcus Optendrenk im Rahmen der Hauptversammlung des Unternehmens. "Wir haben ausgelotet, ob es auf diesem Gebiet bereits privatwirtschaftliche Aktivitäten gibt. Zu unserer eigenen Verwunderung stellten wir fest, dass es dazu bisher im Stadtgebiet nichts gibt. Daraufhin hat sich die Baugesellschaft Nettetal AG entschlossen, die Eigentumswohnungen zu planen und zu bauen."

Großzügige Terrassen

Auf dem Grundstück, das der Stadt gehört, soll ein zweieinhalbgeschossiges Eckgebäude errichtet werden, in dem fünf etwa hundert Quadratmeter große Wohnungen Platz finden. Die beiden Wohnungen im Untergeschoss erhalten großzügige Terrassen, die beiden darüber entsprechend große Balkone, und die Dachgeschosswohnung erhält eine Dachterrasse.

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"Das wird ein qualitativ sehr hochwertiges Objekt", kündigte der kaufmännische Vorstand Hans Moors an. Wer früh einsteigt, kann individuelle Wünsche in die Planung einbringen. Vorstandssprecherin Susanne Fritzsche ergänzte, dass bereits konkrete Anfragen vorliegen, ohne dass für den Bau bisher geworben wurde. Bis zum Jahresende soll das Objekt so durchgerechnet sein, dass den möglichen Käufern konkrete Preise genannt werden können.

Zielgruppe sind Bürger, die ihre Häuser verkaufen und gegen komfortable Eigentumswohnungen für das fortschreitende Alter eintauschen möchten. Dieser Markt ist in der Stadt bisher nicht bearbeitet worden. Daher betrachtet die Baugesellschaft ihr Vorhaben als Impulsgeber – wie bereits mit dem barrierefreien Umbau der alten Rektoratschule in Kaldenkirchen erfolgreich praktiziert.

Geplant sind Drei-Zimmer-Wohnungen. Sie haben einen großzügigen Wohn- und Essraum, die beiden anderen Räume können als Schlaf- und Arbeits- oder Gästezimmer eingerichtet werden. Im Fall der Pflegebedürftigkeit eines Bewohners wird ein Raum entsprechend umgestaltet. Denn beide Schlafräume erhalten separate Toiletten/Bad. Ein Bad wird barrierefrei sein. Zur Wohnung gehören außerdem Abstellräume.

"Älter werden ist dort also möglich. Wichtig war uns die hohe Qualität, die sich auch mit den konkreten Nachfragen deckt", erklärte Optendrenk. FRAGE DES TAGES

(RP)