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Eichenprozessionsspinner im Stadtgebiet von Nettetal gesichtet

Nettetal : Eichenprozessionsspinner gesichtet

Bekannte Befallsbäume an Schulen und Kitas wurden vorsorglich präpariert.

Aktuell häufen sich im Nettetaler Stadtgebiet die Meldungen zur Sichtung von Eichenprozessionsspinnern. Die Stadt Nettetal geht bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners nach einem abgestuften Konzept vor: An Schulen, Kindergärten, Sportplätzen, Schulwegen oder auch auf Friedhöfen wurden im zeitigen Frühjahr vorsorglich bekannte Befallsbäume mit einem Bacillus-Thuringiensis-Präparat behandelt. An anderen Stellen im Stadtgebiet, wo Befall an kritischen Stellen im Laufe der Saison auftritt, wird mit einem Absaugverfahren und, wenn erforderlich, auch mit Hubsteigereinsatz gearbeitet. Wie die Stadt mitteilt, ist in Waldgebieten eine Bekämpfung nur in Ausnahmefällen vorgesehen und möglich. Dort erfolgt eine gezielte Information der Waldbesucher. Im Laufe dieser Woche werden an den Eingängen zu den Wald- und Erholungsgebieten allgemeine Warnhinweise in Form von Warnschildern angebracht.

Die Verfahrensweise erfolge in Übereinstimmung mit dem von der Bezirksregierung im April 2020 herausgegebenen Leitfaden zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner, so die Verwaltung.

(hb)