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Nettetal: Dyck: "Ruf als Kulturstadt verteidigen"

Nettetal : Dyck: "Ruf als Kulturstadt verteidigen"

Bei der Mitgliederversammlung der Nettetaler SPD wurde lange über die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle gesprochen.

Der Ortsverein der Nettetaler SPD hat bei seiner Mitgliederversammlung die Satzung des neu gestifteten Hans-Hoeke-Preises beschlossen. Mit dem Preis sollen in Erinnerung an Hoeke Personen oder Vereine für bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet werden.

Die Mitglieder wählten ihre Delegierten für die Delegiertenkonferenz am 28. März in Viersen, bei der ein Kandidat für die anstehende Landratswahl gekürt werden soll. Die Fraktionsvorsitzende Renate Dyck sprach über die Herausforderungen, die auf die Stadt zukommen, wie etwa die Struktur der Schullandschaft. Hier seien Mehrheitsfraktion und Bürgermeister gefordert, endlich Entscheidungen zu treffen, die die Grundschullandschaft in der Stadt zukunftsfähig machen. Die SPD sei bereit dazu.

Breiten Raum nahm der Bericht Dycks, die auch Vorsitzende des Kulturausschusses ist, zur Sanierung der Werner-Jaeger-Halle ein. Es sei wichtig, ein Konzept zu erarbeiten, dass zukünftigen Ansprüchen an Kultur und Bildung gerecht werde, so Dyck. In mehreren Sitzungen sei öffentlich über den Weg gesprochen werden, nun komme es darauf an, die Inhalte festzulegen und auch den finanziellen Rahmen zu stecken. Die SPD gibt der Sanierung der Halle den Vorzug vor einer anderen Lösung.

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Das künftige Konzept für die Halle dürfe jedoch nicht mit allen möglichen Wünschen überfrachtet werden, bei der Neukonzeption müsse der Grundsatz "Gründlichkeit vor Schnelligkeit" gelten, was schon beim Neujahrsempfang angesprochen worden war. Im Übrigen, so Dyck, werden auch in Zukunft der Kulturbetrieb ein Zuschussbetrieb sein. Selbstverständlich sei, dass auswärtige Besucher in der Halle herzlich willkommen seien. Die Stadt habe schließlich mit ihrem bisher gebotenen Programm einen Ruf als Kulturstadt zu verteidigen.

Besonderer Gast bei der Mitgliederversammlung der SPD war Ina Prümen-Schmitz, die Leiterin des Fachbereichs Soziales bei der Stadt. Sie berichtete über die Unterbringung von Flüchtlingen in Nettetal. Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, auch Vorsitzende des Sozialausschusses, Tanja Jansen, rief dazu auf, sich weiter dafür einzusetzen, dass die vom Flüchtlingsrat organisierten Sprachkurse künftig finanziell möglich bleiben. Positiv nahm die Versammlung die Bereitschaft einiger Haus- und Wohnungsbesitzer auf, die Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen.

(kai)