Nettetal: Die WIN-Fraktion geht selbstbewusst in die Wahl

Nettetal: Die WIN-Fraktion geht selbstbewusst in die Wahl

Mit der Kandidatenlisten für Wahlbezirke und der Reserveliste der Ratsvertretung in Nettetal waren 14 stimmberechtigten Mitglieder der WIN (Wir in Nettetal) im Hotel Stadt Lobberich einstimmig einverstanden. Vorsitzender Hajo Siemes hatte betont, man habe Wert darauf gelegt, Kandidaten ausgewogen nach Geschlecht, Stadtteil, Beruf und Alter zu bestimmen. Das Durchschnittsalter betrage 47 Jahre, bei 21 Kandidaten habe man neun Frauen und zwölf Männer. Alle Wahlbezirke seien besetzt, wobei man lediglich in Hinsbeck und Schaag auch Kandidaten habe aufstellen müssen, die nicht dort wohnhaft seien. Man rechne mit drei bis vier Mandaten.

Die Reserveliste führt Hajo Siemes an. Die zweite Vertreterin im Rat, Christa Geritz, kandidiert nicht mehr. Für sie steht Nicole Schröder an zweiter Stelle, ihr folgen Andreas Zorn, Mona Hussein-Peters und Bruno Schmitz.

Dem Vernehmen nach wolle auch die AfD in Nettetal kandidieren. Siemes fragte sich, ob sie rechts unterwandert sei. Die ABN habe ein fragliches Demokratieverständnis, sie wolle mit Gerüchten die Stadtteile gegeneinander ausspielen. Bei vielen offiziellen Anlässen sehe man keine Vertreter.

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Er ging dann auf einige Schwerpunkte des Wahlprogramms ein: WIN wolle für mehr Transparenz sorgen und plane feste Fragestunden, der Neujahrsempfang solle für alle zugänglich sein. Man wolle das Kulturangebot in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sicher, ein Kinder-Musikfestival nachhaltig in Nettetal etablieren. Zudem sei man für die Einrichtung eines städtischen Jugendparlamentes, Ausbau und Verbesserung der Sportstätten, Wohnflächen-Entwicklungskonzept, mehr Werbung für Venete, gegen gigantische Schulen. Die Goerigk-Stiftung für Kaldenkirchen sollte man bekannter machen.

(sa)