Die Stadt Nettetal setzt Sauger gegen Eichenprozessionsspinner ein

Nettetal : Stadt setzt Sauger gegen Raupenbefall an Eichen ein

Der Eichenprozessionsspinner ist auch in Nettetal ein Problem. In der Stadt gibt es rund 3000 Eichen.

Die Stadt Nettetal kämpft gegen Eichenprozessionsspinner. Um die Raupen und deren Nester unschädlich zu machen, setzen die Mitarbeiter nun auch einen Hochleistungssauger ein.

Kontrollen der Stadt sowie Meldungen von Bürgern hätten ergeben, dass an verschiedenen Stellen – beispielsweise auf öffentlichen Grünflächen, an den Radwanderrouten sowie Wanderwegen – die Raupe Eichen befallen hat. Allerdings sei bei den rund 3000 Eichen im innerstädtischen Bereich laut Angaben der Stadtverwaltung eine vollständige Kontrolle nicht möglich. Nur dort, wo sich regelmäßig Menschen aufhalten, solle zu deren Schutz eingegriffen werden. Eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Wald erfolge – auch in Absprache mit dem zuständigen Förster – hingegen nicht.

Bis Anfang September setzen die Weibchen des Eichenprozessionsspinners neue Eier ab. Nach dem Schlüpfen der Falter bleiben leere Gespinste zurück. Auch darin zurückgebliebene Brennhaare verursachen Unannehmlichkeiten.

Im Frühjahr wurden laut Stadtangaben bereits rund 500 Bäume in einem Sprühverfahren mit einem biologischen Mittel behandelt. Dies geschah dort, wo in der Vergangenheit bereits Befall festgestellt wurde und mit einem direkten Kontakt zwischen Menschen und Eichenprozessionsspinner zu rechnen war, beispielsweise an Kindergärten, Schulen oder Sport- und Spielplätzen.

(RP)
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