Die Stadt Nettetal hat einen neuen Image-Film

Neuer Image-Film für Nettetal : Ein neuer Film für Nettetals Image

Kurz und bündig ist die neue Präsentation der Stadt. In vier Minuten und sieben Sekunden zeigt sie städtisches Flair sowie die ländliche Idylle. Der Film soll Lust auf Nettetal machen – und die dortigen Bau- und Industriegebiete

„Das war schön, vor allem als wir Erdbeeren gegessen und Spargel gestochen haben“, sagt Marlene, die vor wenigen Tagen neun Jahre alt geworden war. Für ihren Bruder Max (6) war das Schönste beim Filmdreh eher das Steine-Flitschen am Wittsee. Jedenfalls werden die beiden Geschwister der Lobbericher Familie Schürmann jetzt immer bekannter. Denn Marlene und Max sind im neuen Image-Film zu sehen, den die Stadt am Donnerstag vorstellte.

Mehr durch Zufall hatte „City Online Medien“ (Monheim) mit Geschäftsführer Christian Roll die Familie gefunden. Im Film stellt sie wie ein roter Faden das Leben, das Gewerbe, die Kultur, den Sport und andere Freizeitmöglichkeiten in Nettetal vor. „Ich arbeite bei der Stadt im IT-Bereich, und meine Nachbarin arbeitet bei der ausführenden Produktionsfirma“, erläuterte Diana Schürmann. Ihr Mann Daniel spielte auch mit.

Kurz und bündig ist die neue Präsentation der Stadt. Sie ist vier Minuten und sieben Sekunden lang. Seit Donnerstag ist der Image-Film online, zu finden auf der Internetseite der Stadt (www.nettetal.de) und dann über den Reiter „Filmportrait Nettetal“. Sabine Monz vom Zentralbereich „Wirtschaft und Marketing“ erläuerte: „Es gibt zwar schon drei kleine Filme, aber die Firma hatte bereits 2016 das Konzept vorgestellt und uns überzeugt. Und der Film macht wirklich Lust auf unsere Stadt.“

Die Produktionszeit betrug fast ein Jahr, in Nettetal wurde an drei Tagen gedreht. Das Team der Produktionsgesellschaft hielt sich aber länger in der Stadt auf. Denn über den Link wird auch 29 Unternehmen die Möglichkeit gegeben, ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.

Der Film, der an einer Anlegestelle am Wittsee beginnt, stellt das städtische Flair in Nettetal genauso heraus wie die ländliche Idylle. Die Kamera schwenkt über das neue Baugebiet „Südlich Hampoel“, zeigt die Wahrzeichen der Stadt und einige der kulturellen Höhepunkte in den Stadtteilen, darunter das Frühlingsfest in Kaldenkirchen. Erdbeer- und Spargelbauern schaut der Zuschauer im Film über die Schulter, er wirft einen Blick über die Seenlandschaften mit ihren mehr als 200 Kilometer langen Rad- und Wanderwegen. Nur einige der insgesamt 60 Sportarten konnten in der Kürze der Zeit gezeigt werden, hieß es der der Vorstellung, darunter Golf und Kanu-Polo.

Einige der Gewerbe- und Industriestandorte werden im Film genannt. So berichtet der Film etwa von einer besonderen „Premiumlage zwischen Rhein und Maas“ bei neuester Glasfasertechnik. Ob auch die noch nicht optimal angeschlossenen Privat- und Geschäftsleute davon profitieren? Nettetals Wirtschaftsförderer Hans-Willi Pergens zeigte sich zuversichtlich: „Jedenfalls ist beim neuen Industriegebiet in Kaldenkirchen die Infrastruktur für den Breitbandausbau vorhanden.“ Man habe gerade mit der Vermarktung begonnen. Bürgermeister Christian Wagner (CDU) lobte die „prägnante Bildsprache“ des Films. „Dieser Film trägt sicherlich mit zur Stärkung unseres Standortes bei“, sagte er, „denn wir möchten noch mehr Menschen und Betriebe in die Bau- und Industriegebiete bringen.“

Der Bürgermeister dankte den 29 Unternehmen, die den für die Stadt kostenfreien Image-Film möglich gemacht haben. Die jungen Hauptdarsteller Max und Marlene erhielten von ihm einen Familien-Gutschein für einen Besuch des Phantasialands in Brühl.

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