Die Leuther St.-Lambertus-Bruderschaft will die Kosten für einen Schießstand überprüfen

St.-Lambertus-Bruderschaft Leuth : Vorerst wird in Leuth nicht scharf geschossen

Die Leuther St.-Lambertus-Bruderschaft will zunächst einmal die Kosten für einen Schießstand überprüfen.

Der Antrag war kurzfristig gekommen und noch hinter „Verschiedenes“ als Punkt 18 auf die Tagesordnung der Jahresversammlung gesetzt worden: Aufbau einer Schießsportabteilung bei der Schützenbruderschaft St. Lambertus Leuth.

Antragsteller Christoph Volkmer fand 15 Unterstützer für seinen Plan, doch 41 Mitglieder stimmten dagegen – bei 36 Enthaltungen. Trotzdem soll das Thema nicht in der Versenkung verschwinden: Die Schießsport-Unterstützer sollen Unterlagen über Interessenten, Kosten eines Schießstandes und Organisation einer solchen Abteilung; dann werde sich der Vorstand damit gründlich befassen. Wer Interesse hat und männlichen Geschlechts ist, kann sich bei Volkmer melden (christoph.volkmer@web.de). Sollte die Vorstandsdiskussion negativ ausfallen, sollte der Vorstand, so Volkmers „Plan B“, mal erkunden, ob es möglich ist, dass Leuther Bruderschaftler bei anderen Bruderschaften mitschießen können, ohne gleich deren Mitglied werden zu müssen.

Die Versammlung stand ansonsten im Zeichen der Vorbereitungen auf das Schützenfest vom 11. bis zum 15. Mai, das dies mal ein Kaiserfest ist, weil Wilfried Dellen zum dritten Mal die Königswürde errang. Sven Wihofs wurde als zweiter, Peter Meiners als vierter Brudermeister wiedergewählt. Durch neun Neuaufnahmen stieg die Zahl der Mitglieder auf 218.

(mm)
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