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Nettetal: Der Sport muss sich auf Bedürfnisse einstellen

Nettetal : Der Sport muss sich auf Bedürfnisse einstellen

In einem gemeinsamen Workshop diskutierten Stadtsportverband und Kreissportbund die Zukunft.

"Die Zukunft des Sports in Nettetal" beschäftigte Vereine im Stadtsportverbands Nettetal und des Kreissportbundes bei einem gemeinsamen Workshop. Moderator Josef Quester vom Landessportbund diskutierte mit ihnen einige grundsätzliche Fragen. So ging die Runde beispielsweise der Frage nach, was der Stadtsportverband leisten kann und was er davon auch besser umsetzen könnte. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass Sportvereine ihr traditionelles Angebot halten, sich aber auch kontinuierlich entwickeln müssen, weil Ansprüche und Bedürfnisse sich in der Gesellschaft ändern. Ein Viertel der Vereine des SSV war im Workshop vertreten, darunter vor allem alle mitgliederstarken Vereine.

Grundvoraussetzung der Arbeit im Sportverein ist die Ehrenamtlichkeit, die gepflegt und um die geworben werden muss. Das setzt soziale Kompetenz und den Antrieb, Sport zu treiben, bei allen Beteiligten voraus. Wichtig ist es, gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren und Verantwortung zu übertragen. Sportvereine müssen daran interessiert sein, politisch organisatorische Rahmenbedingungen für sich zu nutzen. Jeder muss sich fragen, was ihn persönlich mit Menschen verbindet, die hier sind. Interne und extern muss der Informationsfluss gewährleistet sein.

In der streckenweise durchaus kontroversen Diskussion gab es sehr konstruktive Ansätze für die künftige Praxis. Alle nahmen den Auftrag mit, jeden einzelnen Menschen und seine Wahrnehmungen ernst zu nehmen. Im September wird es eine Fortsetzung geben.

(sa)