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Nettetal: Den Darm zu Fuß erkunden

Nettetal : Den Darm zu Fuß erkunden

Während seines Darmkrebstages am Samstag, 16. Juni, informiert das Städtische Krankenhaus Nettetal über Vorsorge, Früherkennung und Behandlung. Außerdem wird ein begehbares Darmmodell aufgebaut.

Darmkrebs sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen — aber auch Panik ist nicht angebracht: Wer gut informiert ist und vorbeugt, kann dafür sorgen, dass Darmkrebs in vielen Fällen vermieden wird oder vollständig geheilt werden kann. Entscheidend sind der rechtzeitige Gang zur Darmkrebsvorsorge und die Früherkennung der Erkrankung. Aus diesem Grund lädt das Städtische Krankenhaus Nettetal zu einem Darmkrebsinformationstag ein.

Am kommenden Samstag, 16. Juni, von 10 bis 16 Uhr können sich die Besucher auf vielfältige und anschauliche Weise über das Thema informieren. Was den Einzelnen bei der Vorsorgeuntersuchung erwartet, welche Therapiemöglichkeiten es im Fall eines Befundes gibt und welches Netzwerk dem Einzelnen dann zur Verfügung steht, erfahren die Besucher des Darmkrebstages.

Informative Vorträge

Dr. Walter Frasch, Internist und Gastroenterologe aus Viersen, verdeutlicht in seiner Präsentation, warum die Vorsorge so wichtig ist. Im Anschluss stellt Dr. Jochen Post, Internist und Onkologe des Krankenhauses Nettetal und Koordinator des ansässigen Darmkrebszentrums, die Arbeit und den Patientenweg im Zentrum vor.

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Die Rolle des Chirurgen erläutert Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Michael Blum. Die Chemotherapie wird von Dr. Michael Pauw, Chefarzt der Inneren Medizin, vorgestellt. Klaus Schmitz, Leiter von Nette-Vital, referiert über die Möglichkeiten und den Nutzen des Rehabilitationssportes. "Experten bündeln ihr Wissen — die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Darmkrebszentrum" von Chefarzt Dr. Michael Pauw rundet die Präsentationsreihe ab.

Neben Fachvorträgen haben Besucher am Darmkrebstag zudem die Möglichkeit, sich auf andere vielfältige Weise zu informieren. Ein fünfeinhalb Meter langes Darmmodell wird im Außengelände des Krankenhauses aufgebaut sein. Besucher können durch das Organmodell gehen, um sich über Darmerkrankungen zu informieren, die anschaulich im Inneren abgebildet sind. Ein Arzt des Hauses wird dabei Fragen der Interessierten beantworten.

Weitere Einblicke und Informationen erlangen Interessierte in den Räumen der Endoskopie und dem Ambulanten OP-Zentrum im Erdgeschoss. Dort demonstrieren Mitarbeiter der endoskopischen Abteilung die technische Ausstattung und simulieren eine Darmspiegelung anhand eines Modells. Zum anderen zeigen Chirurgen anhand einer Attrappe, was minimal-invasives Operieren bedeutet. Informationsstände aus verschiedenen Fachbereichen sind zudem im Krankenhauspark oder im Haus selbst aufgebaut.

(RP)