Chemie-Unfall in Nettetal: Arbeitern der Spedition geht es gut.

Nettetal-Kaldenkirchen : Chemie-Unfall: Arbeiter aus Klinik entlassen

Mitarbeiter der Spedition hatten sich bei dem Arbeitsunfall leicht an den Händen verletzt. Der Technische Arbeitsschutz der Bezirksregierung prüft den Vorfall routinemäßig.

(saja) Den Arbeitern, die sich am Montag bei einem Chemie-Unfall in Kaldenkirchen verletzt haben, geht es gut. Das berichtete die Geschäftsführung der Spedition am Dienstag. Ein Mitarbeiter sei zur Kontrolle über Nacht in der Klinik geblieben, die anderen seien noch am Montagabend nach Hause gegangen. „Darüber sind wir sehr froh. Die Jungs aus dem Lager haben super reagiert“, so die Geschäftsführung. Am Montagnachmittag hatte ein Gabelstaplerfahrer (52) der Spedition beim Rangieren ein Fass mit flüssigem Gefahrgut beschädigt. Vier Mitarbeiter hatten sich leicht an den Händen verletzt.

Die Feuerwehr rückte mit 65 Kräften aus. Bei dem Gefahrgut handelte es sich um Triton, ein Gemisch, das in der Reinigungsindustrie verwendet wird. „Das ist fieses Zeug: explosiv, brennbar, giftig“, sagte Leo Thoenissen, Leiter der Nettetaler Feuerwehr. Der Technische Arbeitsschutz der Bezirksregierung Düsseldorf war bereits am Tag des Arbeitsunfalls vor Ort. Er prüft den Vorfall.

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