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Büttenabend mit Löther Rieser in Leuth

Karneval in Leuth : Löther Rieser starten mit Büttenreden, Musik und Tanz in die Session

Geboten wurde über vier Stunden Programm. Dazu gehörte auch viel Musik.

Unübersehbar prangte an der Stirnwand des Saales Dückers die närrische Jubiläumszahl „6 x 11“: Die Löther Rieser starteten mit einem Büttenabend in die Session, die schon am 16. Februar mit einem Umzug durch Leuth enden wird, nach alter Tradition einen Sonntag vor dem allgemeinen rheinischen Karneval.

Das über vier Stunden lange Programm brachte viel Musik, angefangen von einem Pfarrorchesterquartett bis zu einem Sängerquartett mit Paveier-Hits. Dazwischen traten singend und tanzend auch die Mitglieder des Rieservorstands in einem Jubiläumsmedley auf. Natürlich ging auch die Rieser-Vorsitzende Renate Bein auf die Bühne und erzählte als Walburga Knickebein von den Aorgen mit ihrem Ehemann Ambrosius. Pamela Gommans erschien als „Pamy Pompös“, während ihr Töchter Rowena und Oriane in einem Sketch die Welt, den Feminismus und den Datenschutz erklärten. Gegen diese geballte Frauenpower wagte sich Alexander Heymann als Weltenbummler Piet auf die Bühne, doch hatte er sich Verstärkung mit Löther Jungs mitgebracht: seine Söhne Jonathan (11) und Sebastian (9).

Zwischen Musik und Lachen wurde es einmal ganz still, als Kaldenkirchens Karnevalskomitee-Präsident Hans-Leo Hauser den plötzlichen Tod von Willi Tempels mitteilte, der als der „kleine Prinz“ in die Geschichte des Nettealer Karnevals eingegangen ist und auch als Bruderschaftler eine große Popularität erlangt hatte.