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Nettetal: Beigeordneter ist betroffen

Nettetal : Beigeordneter ist betroffen

Der Antrag auf eine Pferdesteuer betrifft auch Nettetals Ersten Beigeordneten Armin Schönfelder – immerhin ist seine Frau Pferdehalterin. Die Ehegattin wusste davon aber gestern Nachmittag noch nichts. "So schlechte Nachrichten halte ich so lange wie möglich fern von ihr", sagte Schönfelder im RP-Gespräch.

Der Antrag auf eine Pferdesteuer betrifft auch Nettetals Ersten Beigeordneten Armin Schönfelder — immerhin ist seine Frau Pferdehalterin. Die Ehegattin wusste davon aber gestern Nachmittag noch nichts. "So schlechte Nachrichten halte ich so lange wie möglich fern von ihr", sagte Schönfelder im RP-Gespräch.

Grundsätzlich begrüße es die Verwaltung, wenn Fraktionen Ideen einbrächten, wie der Haushalt zu sanieren sei, erklärte der Erste Beigeordnete. "Ob die Pferdesteuer aber der richtige Weg ist, wird man sehen müssen." Immerhin könnte diese Steuer auch "junge Mädchen treffen, die Reiten als Hobby haben", so Schönfelder. Bei Reitställen sieht der Beigeordnete ebenfalls die Gefahr, dass Besitzer ihre Pferde in anderen Gemeinden unterbringen.

Grundsätzlich gelte: "Die Frage ist, ob wir mit einer Steuer, deren finanzielle Auswirkung auf den Haushalt eher gering sein dürfte, nicht die Falschen treffen." Schönfelder selbst findet: "Wenn es wirklich eine Steuer von 51 Euro pro Jahr werden würde, würden das meine Frau und unsere Familie überstehen." Dem Vernehmen nach sollen es jedoch 80 Euro pro Jahr sein.

(RP)