Breyell Baustelle vor dem Geschäft bereitet Kaufmann Probleme

Die Lobbericher Straße in Breyell wird seit Juli vom Kreis erneuert. Teilweise war die Straße gesperrt.

 Da stand die Baumaschine noch vor dem Geschäft von Dierck Erber an der Lobbericher Straße. Es kostete viel Mühe, sie versetzen zu lassen.

Da stand die Baumaschine noch vor dem Geschäft von Dierck Erber an der Lobbericher Straße. Es kostete viel Mühe, sie versetzen zu lassen.

Foto: Heribert Brinkmann

(hb) Ende gut, alles gut. Oder fast alles gut. Dierck Erber ist mit seinem Geschäft „No 08/15“ an der Lobbericher Straße 80 eine Anlaufstelle für Möbel, Accessoires und Dekorationen, alles gebraucht und aus der Zeit von den 1930er- bis 1970er-Jahren. Seit Juli leidet er unter der Baustelle vor seiner Ladentür. Die Straße wird erneuert. Weil die Straße ab dem Kreisverkehr ortsauswärts eine Sackgasse bis zur Baustelle ist, fehlt ihm die „Laufkundschaft“, sprich die Autofahrer, die vorbeifahren und neugierig geworden anhalten. Rund 50 Prozent weniger Umsatz habe er in den Baustellenmonaten gemacht.

In der vergangenen Woche wurde der Teilabschnitt vor seinem Laden neu geteert. Zu allem Überfluss stellte das Straßenbauunternehmen die Teermaschine direkt vor dem Schaufenster des Ladens ab. Alle Versuche, die Maschine ein Stück weiter abstellen zu lassen, gingen ins Leere. Erber hatte schon öfters Kritik geübt, jetzt glaubte er, man wolle ihm eins auswischen.

Der Kaufmann rief in der Redaktion an. Die Baumaßnahme ist vom Kreis Viersen in Auftrag gegeben worden. Von dort kam die Rückmeldung, wegen des Hinweises des Anliegers hätte der Kreis bereits Kontakt zur Baufirma aufgenommen, „um Abhilfe zu schaffen“, sprich: das im öffentlichen Verkehrsraum abgestellte Baufahrzeug versetzen zu lassen. Das ist inzwischen auch passiert, wie die Nachfrage bei Erber ergab. Für Anlieger gebe es wöchentliche Baustellentermine, Beschwerden habe es nicht gegeben.

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