Nettetal: Autohaus Tendyck gibt zwei der drei Standorte auf

Nettetal: Autohaus Tendyck gibt zwei der drei Standorte auf

Für das Autohaus Tendyck in Lobberich ist zum 1. April das Insolvenzverfahren eröffnet worden, bestätigte gestern Richard Tendyck, der mit seinem Sohn Andreas als Geschäftsführer das Unternehmen leitet. Deutliche Einschnitte gab es bereits: "Unseren Standort in Dormagen haben wir aufgegeben und den in Kempen abgegeben", berichtete der Inhaber.

In Dormagen habe Tendyck zwei Mitarbeiter entlassen, die anderen acht hätten zuvor selbst gekündigt. Die acht Angestellten in Kempen habe der neue Inhaber der Werkstatt mit übernommen. Der Betrieb an der Heinrich-Haanen-Straße in Lobberich läuft derweil weiter, und "die Kunden kommen", sagte Tendyck. Er bleibe optimistisch: "Wir sind mit zwei Marken im Gespräch."

Der Autohändler, der auch Obermeister der Kfz-Innung Kreis Viersen ist, hatte am 24. Januar einen Insolvenzantrag gestellt. Vor allem die Diesel-Debatte schädige das Geschäft, berichtete er kurz danach. "Das ist natürlich immer noch nicht vorbei", sagte Tendyck nun.

(emy)
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