Ausstellung von Barbara Esser und Wolfgang Horn in der Hinsbecker „Scheune“

Ausstellung : Textile Kunst in der Hinsbecker „Scheune“

Ausstellung von Barbara Esser und Wolfgang Horn

Bis zum 14. Juli präsentiert das Textilmuseum „Die Scheune“ in Homberg die Ausstellung „Experimentell und Neue Formen – Textile Kunst von Barbara Esser und Wolfgang Horn“. Sie ist Teil des Themenjahres „Neuland“ des Museumsnetzwerkes Niederrhein.

Die Textildesignerin Barbara Esser und der Architekt Wolfgang Horn haben sich vor über 20 Jahren dazu entschlossen, gemeinsam den Weg in die Freie Kunst zu wagen. Besonders die Weberei, die Objektkunst und die Fotografie bedienen die beiden Künstler in ihren Werken. Der textile Gedanke findet sich dabei in all ihren Werken wieder. In der Nettetaler Ausstellung befinden sich zirka 25 Arbeiten, unter anderem ein extra für diese Ausstellung gefertigter Objektanzug, welcher mit 15.000 grünen Kunststofffäden bestückt ist.

Die Ausstellungen planen die Künstler immer selbst. Dabei arbeiten sie, wie auch bei ihren zahlreichen Außeninstallationen, mit dem Raum und den gegebenen Umständen. Besonders das Spiel mit Farbsystemen, Zerfaserung und dem Gefühl, die Werke anfassen zu wollen, inspiriert die beiden.

Der Zugang zum Textildesign war bei Barbara Esser schon immer vorhanden. „In meiner Ausbildung habe ich mich dann an den Webstuhl gesetzt und bin einfach bis heute sitzen geblieben.“ Die hauptsächlich geometrisch gemusterten Textilien sind keine Meterware. „Die Werke sind Kunst. Das Jahrtausende alte Handwerk wird durch die beiden Künstler ins Jetzt gebracht“, so Susanne Ciernioch von der „Scheune“. Die Ausstellung soll zeigen, dass Weberei und Textilkunst nicht nur ein uraltes Handwerk ist, sondern durchaus in die Moderne übertragen werden kann.

Das Museum ist sonntags von 11 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet.

(rvl)