Ausbau des Marienheims in Nettetal-Hinsbeck ist abgeschlossen

Hinsbeck : Ausbau des Marienheims ist abgeschlossen

Drei Jahre lang wurden die Zimmer saniert und das Altenheim so ausgebaut, dass es nun zu 80 Prozent Einzelzimmer vorhält.

Die dreijährige Erweiterung und Sanierung des Marienheimes in Hinsbeck ist abgeschlossen. Notwendig geworden war beides, als der Gesetzgeber 2014 die Quote für Einzelzimmer in Altenheimen auf 80 Prozent festlegte. Mit nun 15 Doppel- und 82 Einzelzimmern für 112 Plätze erreicht das Marienheim die Vorgaben. Die Kosten beliefen sich auf etwa 4,36 Millionen Euro.

Im Februar 2016 begann das Marienheim mit einem Erweiterungsbau mit zwölf Einzelzimmern, der im April 2017 fertig wurde. Danach wurden die bisherigen Doppelzimmer im Haupthaus in Einzelzimmer umgewandelt. Gleichzeitig wurden alle Zimmer saniert. Dafür mussten die Bewohner in den Erweiterungsbau um- und später wieder ins Haupthaus zurückziehen. Erneuert wurden zudem 78 Bäder auf den Zimmern und drei Stationsbäder, dazu im gesamten Haus die Brauch- und Trinkwasserleitungen. Im Herbst 2018 stand die Sanierung der Küche an. Geschäftsführer Stefan Jochems zeigt sich bei einem Abschlussfest zufrieden. „Ich bin genauso froh wie die Mitarbeiter und Bewohner, dass wir vorläufig keine Großprojekte mehr haben“, sagt er erleichtert. Dabei hätten sich Mitarbeiter und Bewohner durch den Baulärm gar nicht gestört gefühlt. „Die Bewohner hatten sogar ihren Spaß daran, den Bauarbeitern zuzusehen“, sagt Jochems.

Das 1884 vom Grafen von Schaesberg erbaute Marienhospital kam 1910 in den Besitz der Hinsbecker Pfarre. 1964 begann die Umwandlung in ein Altenerholungsheim.

(heko)
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