Nettetal: „Alleenradweg“: Finanzierung steht

Nettetal: „Alleenradweg“: Finanzierung steht

Die Finanzierung des „Alleenradwegs“ zwischen Kaldenkirchen und Grefrath steht. Der Rat der Stadt Nettetal hat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Für knapp 2,5 Millionen Euro wird die ehemalige Bahnstrecke auf zehn Kilometern zum familienfreundlichen Radweg ausgebaut. Die Gemeinde Grefrath beteiligt sich für ihren Abschnitt mit rund einer halben Million Euro an den Kosten. Die zwei Millionen, die für Nettetal übrig bleiben, sollen zum Großteil mit Fördermitteln gestemmt werden. 1,4 Millionen Euro stellt das Land, bleibt ein Eigenanteil von fast 600000 Euro.

Die Finanzierung des „Alleenradwegs“ zwischen Kaldenkirchen und Grefrath steht. Der Rat der Stadt Nettetal hat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Für knapp 2,5 Millionen Euro wird die ehemalige Bahnstrecke auf zehn Kilometern zum familienfreundlichen Radweg ausgebaut. Die Gemeinde Grefrath beteiligt sich für ihren Abschnitt mit rund einer halben Million Euro an den Kosten. Die zwei Millionen, die für Nettetal übrig bleiben, sollen zum Großteil mit Fördermitteln gestemmt werden. 1,4 Millionen Euro stellt das Land, bleibt ein Eigenanteil von fast 600 000 Euro.

Die Kosten verteilen sich auf den Grunderwerb, den Ausbau der Asphaltdecke, die Sanierung von Brücken sowie die Beschilderung und Bepflanzung des Radweges. Einiges davon wird noch in diesem Jahr anfallen. Um auch für 2008 noch Fördermittel zu bekommen, war besondere Eile geboten, erklärte Kämmerer Norbert Müller gegenüber der Rheinischen Post.

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Das hat zur Folge, dass die Stadt erstmals seit vielen Jahren wieder einen Nachtrag für den Haushalt stellen muss. „Das Projekt ist im Doppelhaushalt 2007/2008 nicht aufgeführt“, sagt Müller. Eigentlich sähe die Gemeindeordnung einen Nachtragshaushalt erst vor, wenn eine außerplanmäßige Investition fünf Prozent des Haushaltsvolumens erreiche. Das liegt in Nettetal bei 77 Millionen Euro. Das heißt, die Kosten für den Radweg müssten für einen Nachtragshaushalt eigentlich 3,85 Millionen Euro betragen. „Wir wollen aber ein sauberes Verfahren“, sagt der Kämmerer.

Derweil sicherte die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche auf Nachfrage zu, dass der Radweg mit Asphalt gebaut werde, der auch Inlineskatern entgegen kommt.

(RP)
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