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Nettetal: Adventsmarkt lockt viele Besucher

Nettetal : Adventsmarkt lockt viele Besucher

Am Alten Markt standen ein 15-Meter-Baum, 90 kleine Tannen und 34 Hütten

"Das schönste Dorf in Nettetal", so beschreiben der VVV Lobberich und der Lobbericher Werbering, den Adventsmarkt. Neben dem "Wenkbül" am Alten Markt hatten sie ein Weihnachtsdorf mit mit 34 kleinen, schmucken Häuschen geschaffen. Der Platz war geschmückt mit rund 90 Tannenbäumen. Sie überragte ein von Thomas Hartwig gesponserter, rund 15 Meter hoher Baum, der mit mehr als 1500 LED-Lichter illuminiert war. Für die acht Helfer sei die Vorbereitung in der kurzen Zeit ein großer Aufwand, sagt Werner Backes, Vorstandsmitlied vom VVV.

Der Duft von Glühwein, herzhaftem Grillgut und Reibekuchen füllte den Platz, an beiden Tagen sorgte der Musikverein Cäcilia Hinsbeck mit weihnachtlichen Weisen für Atmosphäre. Wer gestern bummeln wollte, hatte dazu von 13 bis 18 Uhr die Gelegenheit.

In den Häuschen waren größtenteils Lobbericher Vereine, Gruppen und einzelne Anbieter vertreten und nur wenige Händler. Zum Angebot gehörten etwa Schmuck, Lederwaren, Uhren, Duftöle, Honig und Met sowie Tiffany-Artikel. Zahlreiche Getränke- und Imbissstände an den beiden Hauptzugängen sorgten für das leibliche Wohl. Besonders umlagert war der Stand von Erik Radmacher: Er bereitete Spanferkel am offenen Grill zu. Im Zelt des VVV Lobberich wurden Fotos aus vergangenen Zeiten und Bücher über Lobberich gezeigt. Und am Abend war das Bierzelt von Helmut Schatten der Treffpunkt. DJ Bernd heizte mächtig ein, bis tief in die Nacht wurde bei toller Musik gefeiert.

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Vor der Alten Kirche, die während des Adventsmarktes für besinnliche Momente geöffnet hatte, stand zur Freude der Kinder wieder die große lebende Krippe. Für die Kleinen war ein nostalgisches Karussell, bei dem die Mitglieder des Werberings die Fahrkarten gesponsert hatten, der zweite Anlaufpunkt. Auch der Nikolaus, der gestern über den Adventmarkt zog, ließ die Kinderaugen groß werden und die Herzen höherschlagen.

Die Pfarrkirche St. Sebastian hatte gestern ebenfalls ihre Pforten geöffnet. Die Krippe mit den bis zu 1,20 Meter großen Figuren mit beweglichen Gelenken stellte in dieser Woche zum zweiten Advent die Vermählung von Maria und Josef dar. An der Krippe in St. Sebastian wird mit wöchentlich wechselnden Szenen die Weihnachtsgeschichte dargestellt.

(heko)