Nettetal: Abriss der Werner-Jaeger-Halle ist denkbar

Nettetal : Abriss der Werner-Jaeger-Halle ist denkbar

Der Nettebetrieb stellte seine Planungen im Hochbau für 2015 vor. Die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle bleibt eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Dies unterstrich in der jüngsten Sitzung des Netteausschusses die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche.

Es steht nicht einmal endgültig fest, ob der 40 Jahre alte Bau stehenbleibt oder abgerissen wird. Nach Planungskosten in Höhe von 50 000 Euro in diesem Jahr weist der Wirtschaftsplan des Nettebetriebs vier Millionen Euro Kosten für 2015 aus.

Dringend in Ordnung gebracht werden muss das Dach des multifunktionalen Gebäudes, das dem benachbarten Gymnasium als Aula und der Stadt als Theater und Galerie dient. Berücksichten muss die Stadt bei der Sanierung die deutlich gestiegenen Anforderungen des Brandschutzes. Auf Einzelheiten mochte die Beigeordnete noch nicht eingehen. "Das ist eine große Bandbreite von Aufgaben, die uns mit der Halle erwartet", sagte sie auf die Frage von Hans-Willy Troost, ob auch über eine "andere Lösung" bis hin zu einem Neubau nachgedacht werde. Fritzsche gab zu bedenken, dass auch ein Abriss und die damit verbundene Entsorgung noch nicht überschaubare Zusatzkosten auslösen könnten.

Für den Fall einer Sanierung möchte die Verwaltung nach erfolgter Ausführungsplanung im Herbst kommenden Jahres die Ausschreibungen herausschicken. Ziel sei es, dann um Ostern 2016 herum mit den Arbeiten zu beginnen.

Der Neubau des Baubetriebshofs an der Breyeller Straße in Lobberich ist zunächst besser zu überschauen. Die offene Halle für Fahrzeuge und Gerät wird zunächst gebaut, im Sommer 2016 wird mit dem Bau der Sozial- und Verwaltungsräume begonnen, die Werkstatt soll dann im Jahr 2017 folgen. Abbrucharbeiten plant der Nettebetrieb für die Jahreswende 2015/16. Für das Jahr 2015 veranschlagt der Nettebetrieb Kosten in Höhe von 2,1 Millionen Euro.

Hinzu kommt der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der Nähe von Friedhof und Sportplatz in Schaag an der Kindter Straße. Er ist mit 800 000 Euro im diesjährigen Wirtschaftsplan des Nettebetriebs veranschlagt. Fritzsche sicherte zu, auch Parkplätze vorzusehen, die Besuchern des Friedhofs und der Sportanlage von SuS zur Verfügung stehen werden.

Der Nettebetrieb setzt die Instandhaltung der städtischen Schulen ebenfalls im kommenden Jahr fort. Die Verwaltungsräume an der Hauptschule in Kaldenkirchen werde, bedingt durch die Fusion mit Lobberich, für 17 000 Euro erweitert. Das Dach der benachbarten Realschule soll für 300 000 Euro saniert werden. 38 000 Euro sind für die Sanierung des Daches an der Gemeinschaftsgrundschule Lobberich geplant. Dach und Lichtband der Turnhalle in Hinsbeck werden für 60 000 Euro saniert.

(RP)