2. Nettetaler Kindertag in Kaldenkirchen

Kaldenkirchen : Zweiter Nettetaler Kindertag bietet große Vielfalt

Die Besucher konnten sich schminken lassen, nähen, tanzen, Boxen üben und Futziball spielen. Den Erlös des Festes erhält die Jugendfeuerwehr.

Der Convent in Kaldenkirchen ist bunt geschmückt mit Luftballons und Girlanden. Der zweite Nettetaler Kindertag bietet große Vielfalt, neben Kinderschminken und Näharbeiten können die kleinen Besucher an diesem Sonntag zum Beispiel auch Boxen üben und Futziball spielen. Schon im vergangenen Jahr war der Nettetaler Kindertag ein voller Erfolg.

Neu ist, dass im Vorfeld im Internet abgestimmt wurde, wer den Erlös des Festes erhält. Zur Auswahl standen die Katholische Grundschule (KGS), das Spielecafé und die Jugendfeuerwehr. „Das Geld sollte in Nettetal bleiben“, erklärt Marko Knoche, einer der Organisatoren. Als Gewinner ging die Jugendfeuerwehr hervor. Thomas Ritters, Stadtjugendfeuerwehrwart, ist sehr froh über die Unterstützung. „Das Geld werden wir in die Jugend investieren. Sozial benachteilige Jugendliche sollen unterstützt werden, damit sie bei allen Ausflügen mitfahren können“, sagt Ritters. Auch den Kindertag hält er für eine sehr gute Idee. „Das ist eine tolle Sache. Lokale Jugendliche unterstützen im Wechsel die lokalen Geschäftsleute“, lobt er. In der Jugendfeuerwehr sind zurzeit 32 Jugendliche. Ab zwölf Jahren darf man sich dort anmelden. „Wer Lust hat, kann sich gerne bei mir melden“, sagt Ritters.

Tanzen und Feiern können die Kinder bei Musik im Conventkeller. Das Kinderdisko-Team kümmert sich mit viel guter Laune um die kleinen Partygäste. Das Team, das aus jungen Ehrenamtlichen besteht, veranstaltet mehrmals im Jahr eine Kinderdisko. Besonders beliebt ist sie an Karneval „Da kommen immer bis zu 160 Kinder“, erzählt Pia Erbrath.

Die Kinder stehen bei der Veranstaltung im Vordergrund. Sie können alles ausprobieren und vieles entdecken. Carolin (10) und Mia (8) tanzen in der Kinderdisko. „Wir haben auch schon Herzen aus Holz angemalt“, erzählen die beiden, „das hat Spaß gemacht.“ Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes sind während der Einsatzzeit in den Convent gekommen, dort stehen sie Besuchern für Fragen zur Verfügung und geben Einblick in ihre Arbeit. „Die Kinder interessiert vor allem das Blaulicht“, sagt Nadine Thönissen-Müller. Interessierte konnten sich auch die Geräte anschauen. „Wir haben auch die Funkgeräte und den Defibrillator den Eltern gezeigt“, erzählt Thönissen-Müller.

Im Januar hatten die ehrenamtlichen Organisatoren Sheila Klaffke, Pamela Mele, Marko Knoche und Don Matze begonnen, das Fest zu planen. „Dieses Mal sind viele von selbst auf uns zugekommen“, erzählt Klaffke. Den Organisatoren war es wichtig, dass die Kinder viel Auswahl haben. „Wir haben mehr Aktionen, damit die Kinder länger bleiben“, erzählt Knoche.

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