Moers: Yetim fordert Verzicht auf die "Herdprämie"

Moers: Yetim fordert Verzicht auf die "Herdprämie"

Durch eine Umfrage der Zeitschrift "Leben & Erziehen" fühlt sich der SPD-Landtagskandidat Ibrahim Yetim in seiner Kritik am Betreuungsgeld bestätigt. Eine Mehrheit der Eltern steht in einer Umfrage der Zeitschrift dem von schwarz-gelb geplanten Betreuungsgeld kritisch gegenüber. 72 Prozent der Befragten sprachen sich gegen eine Barauszahlung des ab 2013 geplanten Betreuungsgeld aus.

Durch eine Umfrage der Zeitschrift "Leben & Erziehen" fühlt sich der SPD-Landtagskandidat Ibrahim Yetim in seiner Kritik am Betreuungsgeld bestätigt. Eine Mehrheit der Eltern steht in einer Umfrage der Zeitschrift dem von schwarz-gelb geplanten Betreuungsgeld kritisch gegenüber. 72 Prozent der Befragten sprachen sich gegen eine Barauszahlung des ab 2013 geplanten Betreuungsgeld aus.

In die Infrastruktur investieren

Yetim fordert "statt der Auszahlung ist es sinnvoller in Infrastruktur und Ausstattung der Einrichtungen zu investieren". Seinen Informationen und Berechnungen zufolge, würde ein Verzicht auf die "Herdprämie" für die Kinder- und Jugendpolitik der Stadt Moers ab dem Jahr 2013 etwa drei Millionen Euro bringen. Damit könnten alle Moerser Kinder beitragsfrei den Kindergarten besuchen. An allen Tageseinrichtungen und Ganztagsschulen könnten die Kinder ein kostenloses Mittagessen bekommen und gleichzeitig auch noch der Beitrag für den Ganztag gesenkt werden. "Der Kampf gegen Kinderarmut sei nicht nur ein Kampf gegen den Skandal "dass in diesem reichen Land Kinder hungern müssen, sondern auch der Kampf gegen die Bildungsarmut" appelliert der Moerser SPD-Politiker an CDU und FDP ihre Pläne zu ändern.

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Im Bildungsbereich bewirke das Betreuungsgeld, das noch weniger Kinder die Tageseinrichtungen besuchen und konterkariere damit alle Bemühungen Defizite in den Bereichen Sprachkompetenz und Sozialverhalten abzubauen.

"Ich sehe keine Ansätze dafür, dass Bargeldzahlungen an dieser Ausgangssituation etwas ändern könnten". Entscheidend ist, dass das Geld für die Bildung und Erziehung der Kinder eingesetzt wird. "Dies ist für alle Kinder gewährleistet, wenn eben statt Auszahlungen direkt in die Infrastruktur und Ausstattung der Einrichtungen investiert wird", fordert Yetim.

(RP)