Rheurdt Wasserleitungen sind repariert bis Ende April

Rheurdt · Teilstücke der Frischwasserleitung im Hochend in Rheurdt und in der Hauptstraße in Schaephuysen werden ersetzt.

 Die neuen Leitungsrohre für den Einbau ins Erdreich in den nächsten Tagen liegen bereits vor Ort.

Die neuen Leitungsrohre für den Einbau ins Erdreich in den nächsten Tagen liegen bereits vor Ort.

Foto: kdi

Die Autofahrer am Hochend in Rheurdt und in Hauptstraße haben sich noch sechs Wochen zu gedulden. Dann sollen die Ampelanlagen überflüssig werden, die den Verkehr durch die beiden Baustellen reguliert, der zeitweise nur einspurig fließt. "Ende April sollen die zwei Baumaßnahmen abgeschlossen sein", sagt Dirk Schumacher als Abteilungsleiter Technik bei den Stadtwerken Kamp-Lintfort. Schließlich sind diese Stadtwerke für die "technische Betriebsführung für Wasser" in der Gemeinde zuständig.

In der Hauptstraße hatte die Frischwasserleitung Längsrisse gehabt. Sie wurde 1965 als AZ-Leitung verlegt, bestand also aus Asbestzement. "Nach den allgemeinen Regeln der Technik war das damals so", stellt der Abteilungsleiter Technik fest. "Beim Schneiden ist Asbest gefährlich, weil Menschen die geschnitten Asbestfasern einatmen. Im Beton ist Asbest ungefährlich."

Die neuen Frischwasserleitungen bestehen aus PEHD, also aus dem Kunststoff Polyethlen, der hochverdichtet ist. Dabei lassen die Stadtwerke nur die defekten Teilstücke ersetzen, nicht die gesamte Leitung im Hochend oder in der Hauptstraße. Die Arbeiten werden von der Robert Plänsken GmbH aus Neukirchen-Vluyn ausgeführt. Das Wasser in den Rheurdter und Schaephuysener stammt aus dem Binsheimer Feld, das zwischen Rheinberg-Orsoy und Duisburg-Baerl liegt. Dort wird es vom Wasserverbund Niederrhein abgepumpt, aufbereitet und in einen Hochbehälter auf dem Saelhuyser Berg gefördert.

Parallel zu den Stadtwerken lässt die Westnetz GmbH, die zur RWE-Tochter Innogy gehört, in der Hauptstraße ein neues Stromkabel einziehen.

(RP)
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