Moers: Vom Start in ein ganz neues Leben

Moers : Vom Start in ein ganz neues Leben

Die ersten Wochen an der Hochschule Rhein-Waal haben mehr als 500 junge Leute jetzt hinter sich. Mit Beginn eines Studiums fängt für die Erstsemester ein neues Leben an – ein "Ersti" erzählt von Wünschen und Herausforderungen.

Die ersten Wochen an der Hochschule Rhein-Waal haben mehr als 500 junge Leute jetzt hinter sich. Mit Beginn eines Studiums fängt für die Erstsemester ein neues Leben an — ein "Ersti" erzählt von Wünschen und Herausforderungen.

Einen ersten Einblick in das Studentenleben hat Klaus Hünniger mittlerweile, und ihm ist klar: Das Uni-Leben hat nichts mit dem Leben eines Schülers zu tun. Klaus ist einer von rund 500 Erstsemestern, die in diesem Wintersemester das Studium an der Hochschule Rhein-Waal begonnen hat. Um den Neuen wie Klaus den Start einfacher zu machen, gab es auch in diesem Jahr wieder eine Einführungswoche an der Hochschule Rhein-Waal: Dort konnten die Studenten die Hochschule, ihre Kommilitonen und Kamp-Lintfort näher kennenlernen. "Das ist vor allem für die internationalen Studenten gut" ", erzählt Hünniger, der seit einigen Wochen Arbeits- und Organisationspsychologie studiert.

In seiner ersten Woche hat er viele gute Erfahrungen gemacht und seine Kommilitonen kennengelernt. Der allgemeine Studentenausschuss, kurz Asta, organisierte jedes Jahr die Einführungswoche. Neben Partys und Kneipentouren wurden auch Sprach- und Sportkurse vorgestellt. "Wir hatten am Freitag einen Chinesisch-Kurs. Das war super", erzählt Hünniger. Da er aber in Kamp-Lintfort aufgewachsen ist, war für ihn vieles schon bekannt, das Studentenleben war jedoch neu. "Das ist eine ganz andere Welt. Aber das finde ich schön", erzählt Hünniger.

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Der 23-Jährige hat bereits eine abgeschlossene Ausbildung als Heil- und Erziehungspfleger hinter sich. Im dritten Lehrjahr kam in ihm dann der Wunsch auf, noch zu studieren. "Es war der Wunsch, mal etwas anderes zu sehen" ", sagt er. Mit einer Zusage hat er jedoch nicht unbedingt gerechnet. "Ich glaube, rund 1700 Menschen haben sich beworben und nur etwa 100 wurden angenommen", erzählt Hünniger. Die Hochschule in Kamp-Lintfort bietet ihm einige Vorteile. Da er neben der Uni arbeiten muss, war ihm vor allem die Nähe zu seinem Arbeitsplatz wichtig. Doch auch die Ausstattung, die Professoren und die netten Mitmenschen gefallen ihm. Zudem passt sein Stundenplan gut zu seinen Arbeitszeiten. Da die meisten Kurse vormittags stattfinden kann er nebenbei noch gut arbeiten. Das sei zwar stressig, erzählt Hünniger, aber durchaus machbar. An einigen Stellen sieht er jedoch noch Möglichkeiten zur Verbesserung. "Die Räume sind das Hauptproblem. Wir sind zwar super ausgestattet, aber wir sitzen viel zu eng", sagt Hünniger. Doch das wird sich Anfang nächsten Jahres ändern, wenn die Hochschule mit dem Neubau fertig ist. Nur eine Sache, auf die Hünniger sich freut.

(RP)
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