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Vater und Sohn aus Moers treten bei "Mit Nagel und Köpfchen" an

Neue TV-Show „Mit Nagel und Köpfchen“ : Moerser Duo handwerkelt bei TV-Show

Die Moerser Vater-Sohn-Duo Wolf-Dieter und Marc Braun kämpfen bei der neuen Sat-1-Show „Mit Nagel und Köpfchen“ um die Trophäe der besten Hobby-Heimwerker.

Ende März geht die neue Sat-1-Show „Mit Nagel und Köpfchen“ auf Sendung. Dabei müssen acht Kandidatenpaare nicht nur Kreativität und handwerkliches Geschick, sondern eben auch Köpfchen unter Beweis stellen. Mit dabei ist auch ein Vater-Sohn-Team aus Moers.

Wolf-Dieter und Marc Braun sind eigentlich über Umwege auf das Format aufmerksam geworden. Sohn Marc hatte sich im letzten Jahr bei einer DMAX-Sendung beworben, bei der es ums Goldgraben geht. „Das hat leider nicht geklappt. Aber fortan bekam ich von der Agentur regelmäßig Informationen über neue Sendeformate. Als ich von ‚Mit Nagel und Köpfchen‘ las, war ich sofort begeistert und bewarb mich.“ Seinen Vater holte er – zunächst ohne dessen Wissen – mit ins Boot. Als Ende Mai letzten Jahres dann die Einladung zum Casting für das neue Format eintraf, da wurde auch Vater Wolf-Dieter eingeweiht. „Einerseits haben wird uns natürlich gefreut, anderseits hatten wir auch Angst, ob wir dem Ganzen gewachsen sind“, berichtet der 65-Jährige. „Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass ich sehr froh bin, das gemacht zu haben. Die schönen Erfahrungen, die wir gemacht haben, möchte ich nicht missen.“

Im Juni ging es dann für die Beiden nach Berlin zum Casting. Dort mussten sie direkt eine Kostprobe ihres handwerklichen Könnens abgeben. Aufgabe war es, innerhalb von drei Stunden ein Vogelhaus zu bauen. Über das Ergebnis können die beiden im Nachhinein nur schmunzeln. „Unser Kasten war nicht gerade die Kathedrale unter den Vogelhäuschen“, erzählt Marc augenzwinkernd. „Nicht sehr kreativ sondern eher robust“, ergänzt Wolf-Dieter lachend. „Letztlich ging es dabei aber wohl auch eher darum, zu sehen, wie wir unter Stress agieren und wie unsere Zusammenarbeit funktioniert.“ Die schien dem Casting-Team offenbar gefallen zu haben, denn bereits Mitte Juni gab es dann die Bestätigung: Die Brauns sind eins von acht Teams bei „Mit Nagel und Köpfchen“.

In jeder Folge der Sendung gilt es, zwei Projekte – jeweils ein Möbelstück und ein Raumkonzept – bestmöglich umzusetzen. Die Fachjury mit DIY-Social-Media-Star Jelena Weber (DIY steht für Do it yourself), Design-Papst Wolfgang Laubersheimer und „Dr. Home“ Steven Schneider bewertet die Arbeiten. Das schlechteste Team scheidet am Ende jeder Folge aus. Moderiert wird von Annett Möller. „Diese Sendung ist ein Muss für alle, die Heimwerken und gute Unterhaltung lieben“, freut sich die Moderatorin. „Unsere Kandidaten lassen sich auf ein großes Abenteuer ein und kämpfen unter Schweiß und Tränen um den Sieg als Deutschlands bestes Heimwerker-Duo. Es wird gelacht, geweint und hart gearbeitet – mit Witz und ganz viel Herz.“

Das können auch Wolf-Dieter und Marc Braun bestätigen: „Wir haben so viele Eindrücke gesammelt. Und von den Mitkandidaten bis hin zum Fernsehteam waren alle total nett.“ Die beiden sind überzeugt, bei der Jury punkten zu können. Schließlich sind die beiden ein eingespieltes Handwerker-Team. Schon als Kind schaute Marc seinem Vater beim Basteln, Bohren und Bauen gerne über die Schulter und lernte von ihm alle wichtigen Tricks und Kniffe. Mittlerweile hat Wolf-Dieter das Zepter an seinen Sohn übergeben und sieht sich selbst eher in der Rolle des Zuarbeiters. Gemeinsam haben die DIY-Experten schon zahlreiche Projekte von der Konzeption bis zum fertigen Endprodukt umgesetzt. So konzipierten sie in Eigenregie unter anderen Garagen, Poolanlagen und schreckten auch vor der Kernsanierung von Marcs Eigenheims nicht zurück. „Unsere handwerkliche Erfahrung haben wir hauptsächlich durch Arbeiten am und im Haus gewonnen“, so Wolf-Dieter. Der 65-Jährige war, wie auch schon sein Opa, Vater und Schwager, viele Jahre im Bergbau tätig. „Da entwickelt man eine gewisse Mentalität.“ Auch Marc startete seine berufliche Laufbahn im Bergbau, mittlerweile ist er Oberbrandmeister in Moers. Der Familienvater ist besonders stolz auf die Kinderküche, die er seiner Tochter zum Geburtstag gebaut hat. „Sowas kann man in dieser Art nicht kaufen“, berichtet der 33-Jährige.