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Unternehmer diskutieren über den Wohnungsbau in Rheurdt

Gesprächsrunde im Ratssaal : Unternehmer diskutieren über den Wohnungsbau in Rheurdt

Laut einer Studie sollen in Rheurdt bis 2030 über 700 Wohnungen entstehen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises lädt in den Rheurdter Ratssaal ein.

Um den Wohnungsbau in Rheurdt geht es beim Unternehmerabend der Kreis-Wirtschaftsförderung am 2. Dezember, 19 Uhr, im Ratssaal der Gemeinde. „Die Gemeinde Rheurdt im Süden des Kreisgebietes ist recht nah am Speckgürtel der Landeshauptstadt. Folglich wird jedes neue Baugebiet, jedes Investment in Bauen und Wohnen auch zum ,Hingucker’ für alle jene, die sich allmorgendlich vom Niederrhein in die wachsende Schlange der A57-Nutzer einreihen“, so Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers. 721 Wohnungen sehe die jüngste Wohnungsmarktstudie des Kreises Kleve für Rheurdt vor, und zwar bis zum Jahr 2030. Das wären 52 Wohneinheiten pro Jahr – fast das Fünffache des bisher auf den Weg Gebrachten.

Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen und Udo Hövelmans, Leiter des Bauamtes, werden bei dem Treffen im Rathaus die Ist-Situation im Ökodorf darstellen. „Der Wohnungsmarkt in Rheurdt – Bestand – Flächen und Bedarfe“ ist ihr Vortrag überschrieben. Zu den Gesprächsteilnehmern zählen außerdem Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers, Paul Düllings von der GWS Wohnungsgenossenschaft Geldern, Diplom-Ingenieur und Architekt Nils Lehmann von NL4Architektur, Michael Stracke als Investor und Projektleiter und Frank Wessels als Investor. Moderiert wird der Abend von Andrea Franken.

Mehr als 20.000 neue Wohnungen sollen es im Kreisgebiet werden, die bis 2030 den wachsenden Bedarf decken sollen, so Kuypers weiter. „Eine Herausforderung also, die auch die Kreditwirtschaft in Zeiten niedrigen Zinses fordert.“ Auch deshalb haben die Organisatoren des Abends Stephan Kunz von der NRW-Bank als Interview-Gast zum Thema Öffentliche Förderung des Wohnungsbaus eingeladen. Weitere Fachleute sind Ulrich Platen und Rainer Pütz von der Sparkasse Krefeld und Frank Smitmans von der Volksbank an der Niers. Kuypers: „Auch für Rheurdt sind die Ergebnisse der Wohnungsmarktstudie echte, große Herausforderungen. Der eigentliche Engpassfaktor allerdings dürften nicht die handelnden Personen, sondern die bereitgestellten Flächen werden.“

(RP)