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Straßentheater in neuer Dimension - unterstützt von Handel und Enni.

Moers : Straßentheater in neuer Größe: Glupsch-Auge backt Muffins

Der Straßentheatertag ist Teil des Internationalen ComedyArts Festivals. Doch in diesem Jahr nahm er neue Dimensionen an. Unterstützt durch 23 Geschäfte sowie dem Moers Marketing und der Enni, konnte die Veranstaltung noch größer und schöner aufgezogen werden: Acht Künstler aus fünf Nationen folgten dem Ruf des künstlerischen Leiters des ComedyArts Festivals, Holger Ehrich, und begeisterten die Moerser mit Humor und künstlerischen Glanzleistungen.

„Ohne es zu wissen, habe ich mir mit dem diesjährigen Lineup ein Abschiedsgeschenk gemacht. Das ist ja jetzt mein letztes Festival hier in Moers als künstlerischer Leiter und ich habe tatsächlich viele meiner Lieblingsacts eingeladen: Die Kanadierin Adréanne Thiboutot mit „Hoopelai“ zum Beispiel - einer der besten Straßenshows, die es überhaupt in ihrem Genre gibt. Und auch Shiva Grings aus Irland mit einer Impro-Art, bei der keine Show wie die andere ist. Das freut mich einfach. Und es kommt ja auch gut an“, sagte sich Holger Ehrich, während sich zahlreiche Besucher um die Darbietungen scharten.

Neben den Shows von Adréanne Thiboutot und Shiva Grings gaben die Schweizerin Anita Bertolami mit „Transfiguro“ und die Deutsche Thamar mit ihrem „Rope Theatre“ ihr Bestes und sorgten kurzerhand für Gedränge. Die Walkacts „Max, der Buschpilot und Frollein Sonja“ sowie „Jøttnjøl“ aus den Niederlanden führten die Besucher auch in die kleinsten Gassen und zeigten so manchem Moers aus einer ganz anderen Perspektive. Zum Mitmachen luden der Mitmachzirkus „Clap“ auf der Neustraße und Annika Demmer mit ihrer Aktion „Lichtgraffiti zum selber machen“ ein.

  • Holger Ehrich (Archiv)
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Nur als Auftakt zum ComedyArts Festival in drei Wochen könne man den Straßentheatertag allerdings in diesem Jahr nicht sehen, so die Sprecherin des Bollwerks, Katja Roters. „Dank der Unterstützung von Seiten der inhabergeführten Läden ist die Veranstaltung zu etwas ganz Eigenem und Besonderen geworden. Ich glaube, das zahlt sich für alle Beteiligten am Ende auch aus: Die Künstler bekommen eine Bühne, die Geschäftsleute, gerade an den etwas abgelegeneren Standorten, mehr Zulauf und die Besucher eine einzigartige Unterhaltung. Und auch die kleinen Gassen der Moerser Innenstadt sind es wert, dass man sie bespielt und mehr in den Fokus rückt.“