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Straßen NRW: Unfallkreuzung in Moers wird erst 2019 entschärft

Bürgermonitor in Moers : Straßen NRW: Unfallkreuzung wird wohl erst 2019 entschärft

Neue Ampelschaltung und Tempolimit an der Ruhrorter Straße/Römerstraße lässt auf sich warten.

Die angekündigten Maßnahmen zur „Entschärfung“ der Kreuzung Ruhrorter Straße/Römersraße in Asberg werden voraussichtlich erst im nächsten Jahr umgesetzt. Das teilte Gregor Hürter von Straßen NRW am Dienstag mit. Wie berichtet, soll die Ampelanlage umgerüstet werden, so dass unter anderem längere Grünzeiten für Fußgänger entstehen. Anschließend sollen im Bereich vor und hinter der Ampel an der Ruhrorter Straße Tempo-50-Schilder aufgestellt werden; dort gilt jetzt Tempo 70.

Straßen NRW hatte die Ampel­umrüstung im vergangenen Jahr zunächst für die erste Jahreshälfte 2018 und später für die Sommerferien 2018 angekündigt. Hürter erklärte die Verzögerungen mit einem Personalwechsel innerhalb des Landesbetriebs. Die neu zuständigen Personen hätten sich einarbeiten müssen. Inzwischen (am 28. Oktober) habe Straßen NRW eine Signalbaufirma mit der Umrüstung der Ampelanlage beauftragt. Weil auch neue Ampelmasten gesetzt werden und Erdarbeiten notwendig seien, müsse sich die beauftragte Firma aber mit der Straßenmeisterei Moers abstimmen. Es sei deshalb fraglich, ob die Arbeiten noch in diesem Jahr erfolgen können. Die Verkehrssicherheit an der Kreuzung sei aber dank der bestehenden Ampelanlage gegeben.

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Viele Moerser betrachten die vielbefahrene Kreuzung Römerstraße/Ruhrorter Straße als gefährlich. Kinder und Jugendliche müssen sie auf ihrem Schulweg passieren. Die Stadt hat insbesondere die Sicherheit der Grundschüler der nahe gelegenen Eschenburgschule im Blick.

Forderungen, die Kreuzung sicherer zu gestalten, wurden insbesondere nach einem Unfall im November 2016 laut. Damals erfasste ein Kleinbus zwei Jugendliche.

Ein 16 Jahre alter Junge starb, ein Mädchen (13) wurde schwer verletzt.