Moers: Städtebau: Das meiste Geld geht nach Kamp-Lintfort

Moers : Städtebau: Das meiste Geld geht nach Kamp-Lintfort

In einer Pressemitteilung freuen sich der Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann sowie die beiden Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim und René Schneider über eine "hohe Städtebauförderung für Moers, Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn". Demnach fließen aus dem 430 Millionen Euro schweren Förderungstopf des Landes, der zu einem Drittel vom Bund mitfinanziert wird, 6,352 Millionen Euro in die Region. Davon geht allerdings der Löwenanteil (91 Prozent der Summe) nach Kamp-Lintfort. Dort darf sich Bürgermeister Christoph Landscheidt (SPD) über 5.802.000 Euro freuen.

Das Geld ist bestimmt für die LAGA2020, die Gestaltung und Erschließung des Zechenparks, die Planung für das neue Stadtquartier und eine Fuß- und Radwegbrücke. In Moers fließen 432.000 Euro in die barrierefreie Erschließung des Schlossparkes und die Fortführung des Quartiersmanagements. In Neukirchen-Vluyn werden mit 118.000 Euro (1,9 Prozent) im Ortskern Neukirchen ein Verfügungsfond für die Innenstadt-Initiative aufgelegt und eine Planungswerkstatt für den Grafschafter-Platz und die Spiel- und Begegnungsfläche Mozart-/Hoch-/Lindenstraße gefördert.

(ock)