Informatik-Biber: St.-Marien-Schule Moers glänzt bei Online-Wettbewerb

Informatik-Biber : St.-Marien-Schule glänzt bei Online-Wettbewerb

Beim Informatik-Biber setzen sich Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander.

Wer ist im sozialen Netzwerk „Teenigram“ ein Superstar? Kann man aus den komprimierten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera Rückschlüsse auf die beobachteten Ereignisse ziehen? Wie viele Minuten braucht der autonome Schneepflug mindestens, um den Weg zu drei Iglus frei zu räumen? Auf welchem Weg räumt ein Roboter den Müll weg? Und wie sortiert man mit wenig Umräumen einen neuen Teller in der Spülmaschine ein? Beim Informatik-Biber setzen sich Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander. Hier wird Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen.

Mehr als 401.000 Schüler machten in diesem Jahr bei dem Online-Informatik-Wettbewerb mit. Insgesamt waren es 26 Grundschulen im Bundesgebiet, die sich mit mehr als 100 Schülern beteiligten. Auch die Schüler der Moerser St.-Marien-Schule waren dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

„Wir danken der St. Marien-Schule, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere Frau Klaaßen für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel an der St.-Marien-Schule mehr als erfüllt“, erklärt Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Grundschulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiterin Simone Berhorst.

Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen.„Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.