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Segelflugverein: Fluglager auf dem Flugplatz Höpen

Segelflugverein : Fluglager auf dem Flugplatz Höpen

Sofort ein Höhepunkt zu Beginn der Segelflugsaison: Für den Verein Segelflug Krefeld ging es zum Osterfluglager in die Lüneburger Heide.

Am ersten Tag wurden die Segelflugzeuganhänger an die Autos gehängt und ein stattlicher Konvoi machte sich auf Richtung Norden. Ziel dieser Fahrzeugkolonne war der Flugplatz "Höpen" des Luftsportvereins Schneverdingen in der westlichen Lüneburger Heide. Weit draußen, also in der Natur bei Kranichen und Wölfen, verbrachten die Piloten die Zeit, um ihrem lautlosen Hobby nachzugehen. Dank seines Hangars mit schönem Clubraum und Gästezimmern sowie seiner 1000 Meter langen Start- und Landebahn eignet sich der Flugplatz Höpen besonders gut für Fluglager in dieser Jahreszeit. Tatsächlich zeigte sich die Lüneburger Heide von der kalten Seite, mit Nachfrost und auch tagsüber niedrigen Temperaturen. Diese Kaltluft eignete sich aber trotzdem sehr gut zum Segelfliegen. Zahlreiche Ausbildungsflüge konnten so täglich unternommen werden. Neben der wunderbaren Aussicht über die Heidelandschaft stand für die sieben Flugschüler allerdings eher das Fliegenlernen im Mittelpunkt. Starten und landen, Kreisflug, besondere Fluglagen und eine optimale Höheneinteilung des Fluges wollten je nach Ausbildungsstand geübt und verfeinert werden. In der ruhigen Umgebung und mit zwei Ausbildungs-Doppelsitzern war hierzu bei teilweise guter Thermik genügend Gelegenheit. Dazu waren die vier Fluglehrer, Ralf Froese und Ewald Nipper (Krefeld), sowie Klaus Spandick (Duisburg-Baerl) und Thomas Wiehle (Neukirchen-Vluyn) mitgereist: Sie standen ehrenamtlich zur Verfügung.

Aber auch die Streckenflugpiloten kamen auf ihre Kosten und konnten besonders erlebnisreiche Flüge unternehmen. So gelang es beispielsweise Mathias Miskys über der thermisch eher schwachen Region der Elbmündung entlang der Nordsee, dem Nord-Ostsee-Kanal folgend quer durch Schleswig Holstein an die Ostsee zu fliegen. Von dort ging es nach Süden über Ratzeburg und Lüneburg wieder zurück nach Höpen.

(RP)