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Stadtbau-Verwaltung: Moerser Beitrag zum „Tag der Architektur“

Eines von 139 Projekten in NRW : Moerser Beitrag zum „Tag der Architektur“

Am 18. und 19. Juni werden in 76 Städten und -Gemeinden in Nordrhein-Westfalen 139 Architekturprojekte öffentlich vorgestellt. Auch eines aus Moers ist mit dabei.

Neue Wohnhäuser und Bauwerke, Quartiere, Privatgärten und Parks besichtigen und sich von gebauten Beispielen für eigene Vorhaben inspirieren lassen – das können Architekturfreunde auch in diesem Jahr wieder am „Tag der Architektur“. Am 18. und 19. Juni werden in 76 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens 139 ausgewählte Architekturprojekte öffentlich vorgestellt. Eines darunter befindet sich in Moers: der Neubau der Hauptverwaltung der Wohnungsbau/Stadtbau Moers.

Das von den Architekten Frank Reese, Wolfgang Kurz und Mirco Kaus (Büros „reese architekten“ und „zweiwerk architekten Kaus und Kurz“) geplante Gebäude liegt direkt gegenüber des Moerser Bahnhofs. „Die Hauptfassadenseiten zu Vinzenzpark und Bahnhofsvorplatz prägen das Bild des Gebäudes“, schreibt die Architektenkammer in ihrer Broschüre zum „Tag der Architektur“. „Wesentlich für den Entwurf war neben der Unterbringung eines optimierten Raumprogramms auf einem schwierigen Grundstück vor allem die Integration des Gebäudes in den Stadtraum und die Beruhigung des Umfeldes durch Ausbildung einer homogenen Fassadenstruktur und die Verwendung von Klinker als ortstypischen Baustoff“, heißt es weiter. Besichtigt werden kann das Gebäude a, 19. Juni von 14 bis 16 Uhr.

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Der „Tag der Architektur“ jährt sich in NRW bereits zum 27. Mal. In den Vor-Corona-Jahren machten sich jeweils viele tausend Architekturfans und Bauinteressierte an dem Juni-Wochenende auf den Weg, um sich über gestalterische Trends und technische Entwicklungen beim Bauen und Wohnen zu informieren. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen betrachtet den Tag der Architektur deshalb als wichtigen Beitrag zum baukulturellen Diskurs in Deutschland. Das bundesweite Motto des Tags der Architektur lautet diesmal „Architektur baut Zukunft“. Denn Planen und Bauen geschehe stets in der Verantwortung für künftige Generationen, erläutert Kammerpräsident Ernst Uhing. „Was wir Architektinnen und Architekten gemeinsam mit unseren Auftraggeberinnen und Auftraggebern heute kreieren, muss das Versprechen für ein besseres Morgen enthalten. Das gilt für Aspekte der Klimagerechtigkeit in gleicher Weise wie für soziale und baukulturelle Belange.“ Dass die gebaute Umwelt, die Quartiere und Wohnhäuser den Menschen Schutz und Heimat bieten, werde den Menschen in den Monaten der ersten Jahreshälfte 2022 so deutlich vor Augen geführt wie schon lange nicht mehr.

Alle Bauten und Objekte zum „Tag der Architektur 2022“ werden in einer Broschüre vorgestellt, kostenlos bezogen werden kann: Telefon 0211 4967-12 oder -713 bzw. per Mail an tda@aknw.de.