Moers: St. Markus wird bald aufgegeben

Moers: St. Markus wird bald aufgegeben

Während die Gemeindemitglieder der Großpfarrei St. Martinus noch hoffen, dass die vom Bistum favorisierte Auflösung der St.-Konrad-Kirche in Scherpenberg noch abgewendet werden kann, steht eine Kirchenschließung in der anderen Großpfarrei, St. Josef, seit längerer Zeit fest: Die Gemeinde wird sich von der zur Bonifatius-Gemeinde Asberg gehörende St. Markus-Kirche am Länglingsweg in Schwafheim trennen.

Es handelt sich eher um eine Kapelle als um eine Kirche. Das sei den Gemeindemitgliedern aber schon lange bekannt, sagt Pastor Achim Klaschka. Hintergrund der geplanten Kirchenaufgabe ist jedoch nicht, wie im Falle St. Martinus, ein Haushaltsloch, das vom Bistum in einem so genannten Liegenschaftskonzept angemahnt wurde. Vielmehr müsste St. Markus für rund 200 000 Euro repariert und renoviert werden. Das Bistum in Münster hatte signalisiert, dass es die Reparatur nicht bezahlen würde. Also entschloss sich die Gemeinde, die Kirche aufzugeben, wenn eine bessere Nutzung des Geländes feststeht. So lange, erklärt Klaschka, geht das Gemeindeleben dort weiter. Gottesdienste finden nach wie vor statt.

PfarrheimVinn vermietet

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Auf die St-Martinus-Großpfarrei kommt, wie berichtet, auch zu, Pfarrheime schließen zu müssen. Auch auf diesem Gebiet ist St.Josef bereits tätig geworden: Das ehemalige Pfarrheim in Vinn wurde bereits vor der Fusion der katholischen Gemeinden Pfingsten 2008 vermietet.

(RP)
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