St.-Josef-Krankenhaus Moers: Nikolaus hat fünf Babys gebracht

St.-Josef-Krankenhaus : Nikolaus hat fünf Babys gebracht

Der Weißstorch – manchmal auch Adebar, Langbein oder Stelzbein genannt – bringt der Legende nach die Babys. Dem Märchen aus dem 18. Jahrhundert zufolge soll der Storch die Kinder aus einem Brunnen holen und anschließend die Mutter ins Bein beißen, damit sie sich ins Bett legen muss, in das Meister Adebar das Kind legt.

Aber manchmal bringt nicht der Storch die Babys, sondern der Nikolaus. Am Nikolaustag haben direkt fünf kleine Nikoläusinnen und Nikoläuse in der Geburtsklinik des St.-Josef-Krankenhauses das Licht der Welt erblickt. Das Team der Geburtshilfe gratuliert den stolzen Mamas und Papas. Gespannt waren alle, ob einer der beiden kleinen Jungen den Namen Nikolaus tragen wird. Doch die Eltern haben sich für die – doch zugegebenermaßen moderneren Namen – Milan und Jannis entschieden. Die kleinen Nikolausmädchen heißen Emilia, Diana und Emira.

„Die Neugeborenen fühlen sich sehr wohl im Tragetuch bei ihren Eltern“, sagt Stationsleitung Elisabeth Leiße, „so sind sie Mama oder Papa ganz nah, haben Hautkontakt und fühlen den Herzschlag ihrer Eltern.“ In der Geburtsklinik des Krankenhauses stehen Stillen und Bonding an erster Stelle. Die Nähe zu den Eltern gibt dem Neugeborenen Urvertrauen und trägt dazu bei, die Bindung zwischen Eltern und Kind zu vertiefen. Das Konzept babyfreundlich wird auf der gesamten Station von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um die Uhr gelebt. Familienzimmer, Still- und Tragetuchberatung werden von den werdenden und jungen Eltern gerne angenommen.