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Moers: Sporthalle wird zum Trampolin-Park

Moers : Sporthalle wird zum Trampolin-Park

Die Firma Airhop will die Halle an der Moerser Bismarckstraße umbauen. Eine XXL-Trampolinfläche und andere Spiel- und Spaß-Stationen sollen entstehen. Ein Eröffnungstermin steht allerdings noch nicht fest.

Trampolinspringen ist gesund und macht Spaß. Und Trampolinhallen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Auch in Moers ist eine solche Halle geplant. Die Firma Airhop will die Sporthalle an der Bismarckstraße mieten und entsprechend umbauen. Ein Eröffnungstermin stehe aber noch nicht fest, betonte gestern eine Sprecherin der in Augsburg ansässigen deutschen Firmenzentrale. Es sei gut möglich, dass der Trampolinpark in Moers erst im nächsten Jahr eröffnet.

So sieht es in den Trampolinhallen Essen und München von Airhop aus. Auf vielfältige Art kann hier gesprungen werden. Auch in Moers will das ursprünglich britische Unternehmen bald starten. Foto: Airhop

Die Firma Airhop kommt ursprünglich aus England, wo sie zwei Trampolinparks in Bristol und bei London betreibt. Jetzt expandiert Airhop. Ableger in England und Schweden sind geplant. In Deutschland hat das Unternehmen im vergangenen Jahr Trampolinparks in München und Essen eröffnet. "Die Leute rennen uns dort die Bude ein", sagte die Sprecherin. "Und zwar sowohl Kinder als auch Erwachsene." Weitere Standorte sind unter anderem in Nürnberg, Leipzig und Düsseldorf (Eröffnung Ende März/Anfang April) - und eben in Moers - vorgesehen.

Das Herzstück aller Airhop-Hallen bildet eine XXL-Trampolinfläche aus vielen miteinander verbundenen einzelnen Trampolins. Zusätzlich gibt es Wandtrampoline und einige weitere sportliche Späße, wie zum Beispiel "Dodgeball" (eine Art Völkerball), eine mit Schaumstoffwürfeln gefüllte Grube, in die man vom Trampolin hüpfen kann, oder auch das "Wipeout", bei dem es gilt, einer sich drehenden Stange durch Springen oder Ducken auszuweichen.

"Trampolinspringen ist nicht ganz ungefährlich", sagte die Sprecherin. Auf Sicherheit werde deshalb größter Wert gelegt. Alle Kunden müssen vor dem Hüpfspaß zunächst einchecken, sie werden mit rutschfesten Stopper-Socken ausgestattet und mithilfe eines Videos eingewiesen. An jeder Station in der Halle schauen außerdem Mitarbeiter nach dem Rechten.

Die Ausstattung seiner Hallen bezieht Airhop aus den USA, wo Trampolinspringen schon seit Jahren ein Renner sei. Auch in Europa sei der Sport "definitiv im Kommen", so die Firmensprecherin. In England gebe es insgesamt bereits 80 Hallen. Auch in Deutschland hat Airhop etliche Mitbewerber auf dem Markt. So ist zum Beispiel in Duisburg der Trampolinpark "Superfly Ruhr" bereits in Betrieb.

Airhop richtet sich ausdrücklich an alle Altersgruppen. Nur kleine Kinder sind ausgenommen: Erlaubt ist die Nutzung ab fünf Jahren. Zum Firmenkonzept gehören auch buchbare Events, wie Kindergeburtstage, Angebote für Schulklassen, Firmenveranstaltungen oder Weihnachtsfeiern. Im Trampolinpark wird es ein Lokal - das Airhop-Café - mit Snacks und Getränken geben.

Für den Standort Moers habe eine gute Lage gesprochen, sagte die Airhop-Sprecherin. Die Halle an der Bismarckstraße ist in Privatbesitz. Früher wurde in ihr Tennis und Badminton gespielt. 2008, während der Bauzeit des Enni-Sportparks, mietete die Stadt die Halle vorübergehend an. Nach Angaben der Stadt liegt die Genehmigung für den Umbau zum Trampolinpark bereits vor.

(RP)