Zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt

Handball : TuS punktet im Kellerderby gegen den TV Schwafheim

In der Landesliga gegen Schwafheim gepunktet.

Beim Handball-Landesligisten TuS Lintfort herrscht Zufriedenheit nach dem 20:17-Erfolg im Lokalderby über den TV Schwafheim. Die Michalak-Jungs holten sich somit zwei immens wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

Gruppe 1: TuS Lintfort - TV Schwafheim 20:17 (9:8). Für die Hausherren waren die Punkte im Abstiegskampf Gold wert. Aber die Startphase verlief alles andere als optimal. Der Rivale aus Schwafheim gab zunächst die Schlagzahl vor. Der Gast stellte eine stabile Defensive und präsentierte sich im Angriff überaus beweglich, führte schon mit 6:2. Aber Lintfort kam immer besser in Tritt. Großen Anteil hatte die Abwehr, die Sebastian Küpper und Felix Stenger prima organisierten. Das Team konnte die Begegnung bis zur Pause wieder offen gestalten.

Die Gastgeber hielten nach dem Seitenwechsel ihr ausgeprägtes Engagement, mit einer weiterhin stark kämpfenden Defensivabteilung. Schwafheim hatte in der Offensive nicht mehr die Lösungen parat, um diesen Riegel zu knacken. Lintfort ließ sich selbst durch die Pressdeckung gegen Torsten Miller nicht aus dem Tritt bringen, stellte in den zweiten 30 Minuten das bessere Team und gewann. „Unsere überragende Deckung war der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich TuS-Trainer Andreas Michalak. „Es war ein relativ souveräner Auftritt.“ Kollege, TVS-Coach Dirk Hünten. „Wir haben Defizite im Angriff offenbart, daher gilt es das Ergebnis zu akzeptieren.“

TuS: Schmitz (6/1), Miller (5), te Morsche, Stenger (je 3), König, Alberimawi und Schatull.

TVS: Knapinski (7), Rawanbanchsch (3), Cappel, Geerkes (je 2), Skelnik, Geidel und Vook.

Gruppe 3: TV Issum - VfB Homberg II 27:26 (14:11). Issum holte sich einen verdienten Start-Ziel-Sieg. Die Hausherren standen über weite Teile des Spiels in der Defensive gut strukturiert mit der dazugehörigen Laufbereitschaft, machten zudem wenig Fehler im Angriff. Aber es schlichen sich in Hälfte zwei auch immer wieder Nachlässigkeiten ein, so dass Homberg II dran blieb.

TVI: Leenings (8/4), Kaub (5), Teuwsen (4), Linssen, Höhner (je 3), van Stephaudt und Schmetter (je 2).