Weltmeister fährt Rundkurs in Moers

Radsport in Moers : Weltmeister fährt Rundkurs in Moers

Radsport-Prominenz startet im August um den Großen Preis der Sparkasse am Niederrhein.

Im Sommer hält die Radsportelite Einzug in Moers. Wie berichtet, wird am Samstag, 24. August, in der Innenstadt der Große Preis der Sparkasse am Niederrhein ausgefahren. Zum ersten Mal. Das Rennen um 19 Uhr bildet dann den Abschluss der Rennserie ,,Tour de Ruhr“ des RC Olympia Gelsenkirchen-Buer, die ab Sonntag, 7. April, in den Städten Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Lembeck, Recklinghausen, Bochum und schließlich auch Moers ausgetragen wird.

Als Teilnehmer erwartet Veranstalter Michael Zurhausen mehrere internationale Spitzenradsportler. Angekündigt hat sich bereits der Bahnradfahrer Lucas Liß, der 2015 Weltmeister im Scratch wurde. In dieser Bahnradsport-Disziplin, bei der eine größere Anzahl von Fahrern gleichzeitig eine bestimmte Distanz zurücklegen müssen, legte er bei den Weltmeisterschaften 2017 noch eine Silbermedaille nach.

Noch nicht ganz sicher ist die Teilnahme von Theo Reinhardt und Roger Kluge. Die amtierenden Weltmeister im zweier Mannschaftsfahren können ein Jahr vor den olympischen Spielen bislang noch keine feste Zusage machen. Dabei wäre besonders Reinhardt eine Bereicherung für das Rennen. ,,Im vergangenen Jahr hat er unglaublich dominiert. So etwas habe ich noch nicht gesehen“, ist Zurhausen immer noch begeistert.

Gefahren wird in Moers auf einem etwa 1100 Meter langen Rundkurs. Start und Ziel für das Rennen ist am Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum in der Wilhelm-Schroeder-Straße – eben an der Bibliothek. Von dort aus geht es über den Ostring, die Weygoldstraße, die Bankstraße und die Feldstraße geht es zurück auf die Wilhelm-Schroeder-Straße.

Von der insgesamt kurzen Rundenstrecke und einer langen Zielgerade erhofft sich der Veranstalter hohe Geschwindigkeiten und ein Spektakel für die Zuschauer, die das Rennen kostenlos hautnah verfolgen können.

Neben dem Großen Preis der Sparkasse vom Niederrhein geht es für die Teilnehmer auch um Punkte für die Gesamtwertung der Rennserie, für die Moers als Finale vorgesehen ist. Zudem ist wie bei den anderen Rennen alle zehn Runden eine Sprintwertung vorgesehen. Hier gewinnt am Ende der Fahrer mit der schnellsten gemessenen Rundenzeit. Beim Leyderspreis bekommt der Erste jeder Runde einen Punkt. Wer am Ende des Rennens die meisten Punkte hat, ist Sieger dieser Wertung.

Das sind Maßnahmen die das Rennen über 70 Runden und etwa anderthalb Stunden schnell und vor allem spannend halten sollen.

Doch nicht nur der Profisport wird am 24. August in Moers vertreten sein. Um 17 Uhr werden zunächst Hobby- und Jedermann-Radsportler um die offene Stadtmeisterschaft von Moers kämpfen. Gefahren wird die gleiche Strecke wie bei den Profis. Allerdings sind dabei „nur“ 40 Runden vorgesehen.

Auch für die Amateure gibt es außerdem über alle sieben Rennen hinweg eine Gesamtwertung, bei der die ersten zehn Plätze jedes Rennens Punkte erhalten. Für die Rennen anmelden können sich Radsportler ab 16 Jahren auf der Internetseite des Veranstalters. Die Startgebühren belaufen sich auf 20 Euro.

Die Startgebühren jedes Rennens kommen einem guten Zweck in der jeweiligen Stadt zugute. Unter allen Teilnehmern wird ein Reisegutschein verlost. Zum Trainingslager auf Mallorca beim ehemaligen Radprofi Marcel Wüst.

Weiterhin ist für den unter dem Motto ,,Sport, Show und Pedale“ geplanten Tag ein Rennen über drei Runden für Kinder von sechs bis zwölf Jahren vorgesehen. Anders als bei den Erwachsenen ist ein Rennrad bei diesem Rennen nicht vorgeschrieben.

Zudem gehört zum Programm eine Wettfahrt für Zwei- bis Vierjährige auf Lauflernrädchen über 300 Meter und ein Gästefahren über eine Runde mit Teilnehmern der „Moerser Prominenz“ aus Politik, Wirtschaft und Sport.

Mehr von RP ONLINE