1. NRW
  2. Städte
  3. Moers
  4. Sport

Volleyball: Moerser SC unterliegt SV Warnemünde mit 2:3

Volleyball : Heißer Tanz gegen Warnemünde endet mit 2:3

Volleyball, 2. Bundesliga: Moerser SC fällt auf Tabellenrang vier zurück, möchte aber die Aufstiegshoffnungen nicht begraben.

Beide Teams haben sich nichts geschenkt. Der Moerser SC hatte den SV Warnemünde zu Gast, und man lieferte sich vor 300 Zuschauern einen heißen Tanz.

Anfangs hatte die Mannschaft um das MSC-Trainerduo Martin Schattenberg und Hendrik Rieskamp mit 25:27 in der Verlängerung im ersten Satz noch das Nachsehen. Dann drehte der Gastgeber auf. Bis zum vierten Durchgang. Doch danach lief alles aus dem Ruder. Moers mussten sich mit 2:3 (25:27, 25:18, 25:19, 20:25, 11:15) im Kampf um die Ränge hinter Tabellenführer Mitteldeutschland geschlagen geben.

Im ersten Satz kochten dabei sogar kurz die Emotionen hoch, als die Schiedsrichter eine strittige Entscheidung zu Gunsten der Gäste trafen. Zuvor konnte sich schon kein Team mit mehr als zwei Punkten absetzen. Warnemünde hatte so das bessere Ende für sich. Das wollten die Moerser „Adler“ nicht auf sich sitzen lassen, drehten im zweiten Durchgang auf, dominierten über 13:10, 18:13 und 20:15 diese Phase, in der klar wurde, dass MSC-Mittelblocker David Seybering einen Sahnetag erwischt hatte.

Das zeigte er auch im dritten Satz, den Moers von Beginn an unter Kontrolle hatte. Auch wenn der MSC nach 10:4 und 11:9 bei 13:13 den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen musste. Aber Seybering im Block und Lukas Schattenberg beim Aufschlag – von 19:16 auf 20:16 – ließen nichts anbrennen. Warnemünde aber auch nicht.

Im vierten Durchgang stand Moers nun nahezu fehlerfrei agierenden Gästen gegenüber. Die 8:6- und 16:14-Führung drehte der SV Warnemünde, holte sich den Satz in einer spektakulären Schlussphase. Und genauso machten die Gäste im Tiebreak weiter, kauften dem MSC schlichtweg den Schneid ab und sorgten für einen Absturz der Moerser auf den vierten Rang. Allerdings will der MSC deshalb seine Aufstiegsträume nicht begraben.

„Wir haben heute gegen einen guten Gegner verloren, der am Ende disziplinierter war als wir“, zog ein etwas enttäuschter Hendrik Rieskamp eine erste Bilanz. „Wir müssen aus unseren Fehlern auch mal lernen – das tun wir gerade nicht. Allerdings haben wir auch einen Punkt geholt.“