Volleyball: Moerser SC mit Sieg in Bitterfeld

Volleyball : Nicht nur Süßes in Bitterfeld für die Moerser Adler

Volleyball: Der ambitionierte Zweitligist MSC muss sich im Aufstiegsrennen mit zwei Zählern begnügen.

. Das kann in der Abrechnung am Saisonende zu wenig sein. Volleyball-Zweitligist Moerser SC konnte sich beim VC Bitterfeld-Wolfen zwar mit 3:2 (25:20, 22:25, 16:25, 25:18, 15:9) durchsetzen, musste aber einen Punkt im Osten der Republik zurücklassen. Am Ende ließen die Moerser „Adler“ um Trainer Hendrik Rieskamp Federn, können froh sein, nach zwei harten Stunden überhaupt die beiden Punkte mitgebracht zu haben. Denn zwischenzeitlich sah es in Bitterfeld ganz schön bitter aus.

Der MSC mit Jonas Hoppe, Oliver Staab, Lukas Schattenberg, Daniel Wernitz, David Seybering, Oskar Klingner und Libero Christian Gosmann startete mit Problemen in Annahme und Abstimmung. Doch als das nach 1:3-Rückstand über 8:5 und 20:16 behoben war, holten sich die Gäste den ersten Satz.

Dem zweiten Durchgang liefen die „Adler“ über 3:7 und 5:10 erneut hinterher. Doch die Gäste ließen die Flügel nicht hängen, legten 15:14 vor, kassierten das 16:18 und lagen nach vier Aufschlägen von Andreas Tins wieder mit 20:18 vorne. Das war’s dann aber auch. Bitterfeld-Wolfen glich nach Sätzen aus und übernahm nach der Pause sogar die Führung. Der MSC war in dieser Phase nicht wirklich auf dem Feld. Hilflos musste das Gästeteam mit ansehen, wie ihm die gesamte Partie durch die Finger glitt. Ein Punkt war bereits futsch.Doch im vierten Satz schlüpften die „Adler“ aus ihrer Lethargie, holten sich über 13:7 und 20:12 den Satzausgleich. Und ebenfalls schon einmal einen Punkt.

Welches Team nun mit dem Spielgewinn den zweiten Zähler bekam, musste im Tiebreak ermittelt werden. Da zeigte sich der MSC erneut stark, verbuchte die Fehler vom VC Bitterfeld-Wolfen für sich und sicherte sich die beiden Punkte gegen einen starken Gegner, dem nun aber die Kräfte schwanden.

Hendrik Rieskamp gestand im Anschluss, dass vor allem der zweite Durchgang gezeigt hätte, dass Moers noch kein Spitzenteam ist. „Über die Schlussphase muss man sich ärgern“, so der Coach. „Im dritten Durchgang hat der Gastgeber alles getroffen. Umso stärker ist zu bewerten, dass wir an uns geglaubt haben, aggressiv aufgetreten sind und die Sache noch gedreht haben. Das ist eine gute Qualität. Auch, dass wir konditionell durchgehalten haben.“

Christian Gosmann wurde auf Moerser Seite als wertvollster Spieler geehrt.

MSC-Kader: Christian Gosmann, Jonas Hoppe, Oskar Klingner, Lukas Schattenberg, Thiemo Schnorr, David Seybering, Oliver Staab, Andreas Tins, Tom Weber, Daniel Wernitz, Nick Wolschendorf.