Volleyball: Viertel-Moerser und Vagabund

Volleyball: Viertel-Moerser und Vagabund

Sven Dörendahl war bestens gelaunt. Viele gute Bekannte und Freunde traf er in der Grafenstadt, als er mit dem VC Bad Dürrenberg/Spergau bereits am Dienstag anreiste. „Das ist doch ein tolles Gefühl, wenn man durch die Stadt geht, und fast jeden Zweiten kennt. Ich bin mindestens ein Viertel-Moerser.“ Insgesamt spielte der Regisseur fünf Jahre für den Moerser SC, ehe er als Volleyball-Vagabund Station bei etlichen anderen Clubs machte.

„Klar, wir haben heute deutlich verloren. Aber dennoch hatte ich eine Menge Spaß im Adolfinum“, gab der mittlerweile 35-jährige Routinier zu. In den 90er Jahren machte Dörendahl mit dem MSC Höhen und Tiefen bis hin zum Abstieg in die 2. Bundesliga durch. Später wechselte er u.a. nach Berlin, Polen und als Spielertrainer zur TSG Schöneiche. „In Polen habe ich gut verdient. Aber heute sind andere Dinge wichtig. Ich habe einen guten Job, und ich bin verheiratet. Zudem ist der Kontakt zur Vereinsführung in Dürrenberg hervorragend.“ Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, in Moers zu übernachten und erst einen Tag später die Rückreise nach Spergau anzutreten.

(RP)
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