Lokalsport: VfL Repelen will Fehlstart vermeiden

Lokalsport : VfL Repelen will Fehlstart vermeiden

Der Fußball-Landesligist reist heute Abend zur Viktoria nach Buchholz. Das wird eine unangenehme Aufgabe.

Eine unangenehme Aufgabe wartet wohl heute Abend um 19.30 Uhr auf den VfL Repelen. Der Fußball-Landesligist ist am zweiten Spieltag zu Gast bei Viktoria Buchholz. Beide Mannschaften starteten mit vermeidbaren Niederlagen in die Saison und wollen nun erstmals punkten. Für die Repelener gilt es nach der Pleite gegen den VfL Rhede wieder an die gute Leistung anzuknüpfen, aber ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Repelen hielt daheim gegen den Aufstiegskandidaten aus Rhede nicht nur bestens mir, sondern war beinahe über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft. Doch vorne blieb noch die eine oder andere Chance ungenutzt und hinten machten die effektiven Gäste aus wenigen Möglichkeiten viel. Unter dem Strich stand ein bitteres 2:4.

Der heutige Gegner hat zum Start 1:3 beim Duisburger SV 1900 verloren. Eine Pleite, die nicht minder bitter war, denn nachdem es lange Unentschieden stand, fielen die beiden entscheidenden Gegentore für den DSV erst in der Nachspielzeit. "Buchholz ist auch mit einer Niederlage gestartet und auch bei ihnen war es relativ unglücklich", weiß Repelens Trainer Sascha Weyen und daher ist klar: "Es geht für beide darum, den Fehlstart zu vermeiden."

Da also beide Mannschaften viel zu verlieren haben, rechnet Trainer Weyen auch mit einer entsprechend umkämpften Begegnung. "Das wird sicher unangenehm", so Repelens Coach und präzisiert: "Ich erwarte ein ungemütliches Spiel, denn beide Teams werden mit allen Mitteln versuchen, nicht zu verlieren." Gegen Rhede hatten sich die Repelener hingegen schon einmal ein klares Chancenplus in der gesamten Begegnung Spiel erspielt.

"Vorne können wir zwar noch effektiver werden, aber wir haben ja schon zwei Tore gemacht und bei den weiteren Chancen war auch Pech dabei", findet Weyen und schlussfolgert: "Das größere Problem war nicht, dass wir nur zwei Tore geschossen haben, sondern, dass wir vier Gegentore kassiert haben."

Da es den Gästen dabei zu leicht gemacht wurde, fordert er: "Wir müssen die individuellen Fehler vermeiden, die zu den Gegentoren geführt haben."

Personell steht dem Trainer weitgehend der gleiche Kader wie am Wochenende zur Verfügung. Einzig Naser Ameti musste gegen Rhede in der Halbzeit mit muskulären Problemen ausgewechselt werden und wird heute fehlen.

Allzu viele weitere Veränderungen wird es nach dem guten Auftritt aber wohl nicht geben, wie der Trainer erklärt: "Wir müssen durch die Verletzung von Naser sowieso eine Position wechseln. Und es kann natürlich auch immer aus taktischen Gründen mal sein, dass wir die ein oder andere Positionen verändern müssen. Aber ich habe schon nicht vor, vor dem heutigen Spiel extrem viel umzubauen."

(RP)