Fußball: VfL Repelen glückt der Befreiungsschlag

Fußball : VfL Repelen glückt der Befreiungsschlag

Der Moerser Landesligist setzt sich bei Hamborn 07 knapp, aber verdient durch.

Es war höchste Zeit für einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf, und den hat Fußball-Landesligist VfL Repelen gestern Abend auch geschafft. Beim bis dahin punktgleichen Aufsteiger SF Hamborn 07 setzte sich die Mannschaft von Trainer Sascha Weyen mit 1:0 (0:0) durch und schob sich mit dem zweiten Sieg im fünften Spiel auf den zehnten Tabellenplatz vor.

Sascha Weyen sah einen guten Auftritt seiner Elf, die während des gesamten Spiels kaum klare Torchancen für die Gastgeber zuließ. In der ersten Halbzeit sorgten die Hamborner zwar bei mehreren Standardsituationen für Unruhe vor dem Repelener Tor, waren dabei aber nicht zwingend im Abschluss. Auf der Gegenseite wurde es da schon gefährlicher.

Arne Becker hatte die größte Möglichkeit, traf mit seinem Schuss aber nur die Querlatte. Zudem konnte ein Hamborner Spieler einen Versuch von Furkan Celik mit dem Oberkörper kurz vor der Torlinie stoppen.

Auch im zweiten Abschnitt blieben die Gäste geordnet und mutig in der Offensive. Julius Terasa hätte ebenfalls schon die Führung erzielen können, wurde bei seinem Versuch aus acht Metern Torentfernung aber im letzten Moment abgeblockt. Kurz darauf wurden die Repelener dann für ihre Bemühungen belohnt, brauchten dabei aber die Mithilfe des Gegners. Becker brachte in der 6. Minute mit seinem starken linken Fuß einen Freistoß von der rechten Seite vor das Hamborner Tor, wo zunächst mehrere Spieler den Ball in einer unübersichtlichen Szene berührten. "Geht man nach dem Jubel, könnte man meinen, dass einer unserer Spieler den Treffer erzielt hat. Der Schiedsrichter hat aber auf Eigentor von Valentin Markic entschieden, und das haben meine Jungs hinterher auch bestätigt", berichtete Sascha Weyen.

Anschließend brachten die Repelener ihre knappe Führung sicher ins Ziel, ohne sich in der Defensive einschnüren zu lassen. "Wir hatten immer wieder Entlastung und haben weiter gut mitgespielt. Ich hätte mir nur ein zweites Tor gewünscht, das bei unseren Kontern auch drin war. Das hätte uns noch mehr Sicherheit gegeben", so Weyen.

VfL: Bertok, Etuk, Maciejewski, Terasa, Ait Dada, Kizaki, Celik, Becker, Gülkan (74. Brempong), Sylla, Nowicki (81. Akdas).

(RP)