Lokalsport VfB scheitert an der schwarzen Wand

Homberg · Fußball-Oberliga: Gegen den VfB Hilden reicht es für die Homberger wieder einmal nicht zu einem Sieg. Danny Rankl rettet dem Team zumindest noch einen Zähler, so dass der VfB auch im achten Spiel in Folge unbezwungen ist.

 Danny Rankl (gelb), hier im Zweikampf, hatte in der Homberger Offensive keinen leichten Stand. Dennoch gelang dem Stürmer nach 29 Minuten der Ausgleichstreffer zum 1:1 für den VfB gegen den VfB Hilden.

Danny Rankl (gelb), hier im Zweikampf, hatte in der Homberger Offensive keinen leichten Stand. Dennoch gelang dem Stürmer nach 29 Minuten der Ausgleichstreffer zum 1:1 für den VfB gegen den VfB Hilden.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Beim Kick des VfB Homberg gegen den VfB Hilden hielten gleich drei Serien: Die Homberger blieben auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen, denn gegen den Tabellen-14. holten sie in der dritten Partie nacheinander ein 1:1 (1:1)-Unentschieden - und somit vermochten es die Gelb-Schwarzen auch im siebten Duell nach dem letzten Sieg in der Oberliga nicht, die Hildener zu besiegen. Und das lag vor allem daran, dass die Gastgeber 90 Minuten lang gegen eine schwarze Wand anrannten.

Stefan Janßen hatte es vor der Partie gesagt und konnte sich danach nur wiederholen: "Hilden ist ein sehr unbequemer Gegner. Das war bislang in jedem Spiel so und auch heute wieder", sagte der Coach nach dem zähen Spiel. "Wir sind pausenlos gegen eine gut organisierte und kämpferisch starke Truppe angerannt, die nur auf unsere Fehler gelauert und es dann mit langen Bällen versucht hat." Und wie es der Trainer nicht besser hätte ausdrücken können, "rutscht ein verunglücktes Ding durch und du liegst 0:1 hinten."

So geschehen in der 18. Minute als Pascal Weber nach einem langen Ball Sieger gegen Mike Koenders blieb und die Kugel irgendwie an Torwart Philipp Gutkowski vorbei ins rechte Eck kullerte. "Der Pass war schon verunglückt, der Schuss auch", meinte Janßen. Ansonsten spielten sich die Homberger nahezu komplett in der Hälfte der Gäste fest.

Neu in die Startelf, die im 4-1-4-1-System antrat, rutschten Jonas Haub für den erkrankten Jerome Manca und Colin Schmitt für Julian Dusy. Eine MRT-Untersuchung ergab, dass sich der scheidende Innenverteidiger in Bocholt einen Anriss des Innen- und Kniescheibenbands zugezogen hat. Somit droht dem Kapitän eine Abschiedstournee auf der Bank. "Das wäre sehr ärgerlich", so Dusy.

Mit einem Angriff über die rechte Seite kam Homberg dann doch einmal durch, Dennis Wibbe bediente Danny Rankl zum verdienten Ausgleich (29.). Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Allerdings hätte Tevfik Kücükarslan Sekunden nach seiner Einwechslung zum Joker werden können. Doch nachdem Rankl an die Latte geköpft hatte, verfehlte er aus einem Meter das Tor (82.).

(RP)