VfB Homberg gewinnt gegen Aldekerk mit 38:36

Handball : Wiedergutmachung gelungen

Handball-Regionalliga: Nach schwacher Leistung in der Vorwoche schlägt der VfB Homberg den TV Aldekerk mit 38:36 und verschafft sich Luft im Abstiegskampf. Dagegen verlieren die Wölfe Nordrhein in Korschenbroich mit 25:31.

Der VfB Homberg verschaffte sich im Abstiegskampf der Handball-Regionalliga mit einem Heimsieg gegen den TV Aldekerk Luft. Auf die Wölfe Nordrhein nimmt hingegen der Druck nach der Niederlage in Korschenbroich zu.

VfB Homberg – TV Aldekerk 38:36 (23:19). Nach der deutlichen Pleite in der Vorwoche war in Homberg Wiedergutmachung angesagt. Die Mannschaft zeigte die nötige Reaktion, lieferte sich mit dem TV Aldekerk beim 38:36-Erfolg ein Offensivspektakel. Die Zuschauer sahen einen offenen, temporeichen Schlagabtausch auf hohem technischem Niveau.

„Wir haben alle an einem Strang gezogen und Aldekerk mit den eigenen Waffen geschlagen. Besonders freue ich mich, dass bei unserem Youngster Robin Werner der Knoten geplatzt ist und er vor allem in der wichtigen Phase in der zweiten Hälfte seine Tore gemacht hat“, lobte VfB-Goalgetter Mirko Krogmann den Mannschaftsgeist.

Auch VfB-Trainer Achim Schürmann fand viele lobende Worte für seine Mannschaft: „Das war die beste Offensivleistung, die ich bisher von meiner Truppe gesehen habe. Allerdings war das auch nötig, um die starken Aldekerker überhaupt in Gefahr zu bringen.“ Angesichts des Offensivfeuerwerks sahen die Torhüter auf beiden Seiten dagegen etwas schlecht aus, weil sie bei den beiden glänzend aufgelegten Angriffsreihen kaum etwas zu fassen bekamen.

Den Schlusspunkt auf eine spannende Partie setzte gut zehn Sekunden vor Schluss Oliver von Ritter mit seinem Treffer zum 38:36-Endstand.

Auch tabellarisch waren die zwei Punkte für die Homberger extrem wichtig. Vor dem anstehenden spielfreien Wochenende hat der VfB vier Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz – ironischerweise aber auch einen ebenso großen Rückstand auf Rang eins.

VfB: Denter, Seemann; Krogmann (9), Pagalies (9/2), Werner (6), Lenz (3/2), Milhorst (3), von Ritter (2), Brunotte, ter Haar (je 1), Roschig.

TV Korschenbroich – HC Wölfe Nordrhein 31:25 (15:9). Nur zwei Wölfe waren am Samstagabend in der Waldsporthalle glücklich: TVK-Coach Dirk Wolf und der Korschenbroicher Spieler Mats Wolf. Die Wölfe Nordrhein hingegen traten ohne Beute die Heimreise an. Die Rheinhauser sind nun punktgleich mit der DJK Adler Königshof, die den ersten Abstiegsplatz belegt. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, analysierte Wölfe-Trainer Alexander Tesch die sechste Saisonniederlage. Die Rheinhauser leisteten sich viele technische Fehler und packten in der Deckung nicht konsequent zu. Hinzu kam, dass Julian Kamp mit einer Fußverletzung ausschied. Angesichts eines Sechs-Tore-Rückstandes zum Seitenwechsel stellte Tesch im zweiten Durchgang um und setzte bei Ballbesitz fast durchweg den siebten Feldspieler ein. Dieses Konzept ging zunächst auf. In der 45. Minute kamen die Rheinhauser bis auf 17:19 heran. Danach rissen die Korschenbroicher das Spiel jedoch wieder an sich und setzten sich entscheidend ab.

Wölfe: Otterbach (1. - 45.), Brysch (45. - 60.) – Hombrink, Molsner, Yannick Kamp (je 4), Woyt, Kropp (je 3), Kirchner, Kryzun (je 2), Schneider (2/2), Julian Kamp (1), Don Singh Toor, Batz.

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