Fußball: VfB hat erst zwei Neue an der Angel

Fußball : VfB hat erst zwei Neue an der Angel

Fußball: Im Amateurbereich läuft heute die Wechselfrist ab. Für die drei Landesliga-Mannschaften aus dem Kreis Moers gibt es „Neuland“, da sie es nun mit Vereinen aus Mönchengladbach, Krefeld und Kleve zu tun bekommen.

Die Wechselfrist im Amateur-Fußball endet am heutigen Montag, 1. Juli, um Mitternacht. Dennoch haben die höherklassigen Mannschaften ihre Hausaufgaben weitgehend erledigt und ihre Kader für die anstehende Spielzeit 2019/20 bereits zusammen.

Regionalliga

Der VfB Homberg tritt nach einer sensationellen Oberliga-Spielzeit mit nur einer Niederlage in 34 Meisterschaftspartien in der kommenden Saison in der vierthöchsten Liga an. 2019 ist das Team um Trainer Stefan Janßen in Punktspielen noch ungeschlagen. Zwei Zugängen stehen zur Wechselfrist bislang aber sieben Abgänge gegenüber (siehe Statistiken am Fuß dieser Seite).

Landesliga
„Neuland“ wartet auf die drei Fußball-Landesligisten aus dem Kreis Moers, die in der neuen Spielzeit in der Gruppe 2 kicken. Denn diese präsentiert sich neu formiert, hat nun statt vieler Klubs aus Duisburg, Essen und Oberhausen zahlreiche Vereine aus Mönchengladbach, Krefeld und Kleve in ihren Reihen. Entsprechend schwer sind noch die Chancen für den SV Sonsbeck, den SV Scherpenberg und den TuS Fichte Lintfort einzuschätzen.

„In der alten Gruppe hätte ich gesagt, dass wir zwischen Rang drei und sechs ins Ziel kommen wollen“, sagt zum Beispiel Sven Schützek, der Trainer des TuS Fichte Lintfort. In der neuen 18er Gruppe gibt er sich nun aber bescheidener: „Wir müssen erst einmal abwarten und ausloten, wo wir stehen. Deshalb setzen wir uns als Ziel, so früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben und uns gegenüber der Vorsaison punktuell zu verbessern.“

Beim SV Scherpenberg vollziehen die Verantwortlichen momentan einen personellen Umbruch, daher ist Trainer Abdassamad Sallay mit der Zielsetzung vorsichtig: „Zunächst geht es für uns um den Klassenerhalt, den wir so früh wie möglich schaffen wollen. In unseren zahlreichen Testspielen und während der Vorbereitung wird es wichtig sein, dass sich die neue Mannschaft findet und ein starker Zusammenerhalt entsteht.“ Auf die neu eingeteilte Gruppe freut er sich: „Sportliches Neuland finde ich spannend. Es wird weniger Derbys geben, daher wird es vielleicht auch weniger hitzig als in der Vorsaison zugehen.“ Kuriosum am Rande: Um dem heimischen Ascheplatz aus dem Weg zu gehen, absolviert der SVS alle Testspiele auswärts.

So sah es in der abgelaufenen Oberliga-Spielzeit beim VfB Homberg ganz häufig aus. Die Mannschaft hatte auch allen Grund zu jubeln. Am Ende gab es den Regionalliga-Aufstieg. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Die Situation beim SV Sonsbeck lesen Sie auf der nächsten Lokalsport-Seite.

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