Versöhnlicher Abschluss nach schwachem Turnierauftakt

Florettfechten : Versöhnlicher Abschluss nach schwachem Turnierauftakt

Erst am zweiten Tag des heimischen Sparkassen-Cups werden die Fechterinnen vom FC Moers den Erwartungen gerecht.

Beim heimischen Sparkassen-Cup mischten gleich 14 Florett-Fechterinnen des Fechtclubs Moers mit. Für die U17- und U18-Damen ging es in der Sporthalle der Heinrich-Pattberg-Gesamtschule sowie in der eigenen Vereinshalle dabei um wichtige Punkte auf der deutschen Rangliste.

Der erste Wettkampftag verlief allerdings eher enttäuschend für die Gastgeber. Lediglich Renee Oymann schaffte es bei der U17 unter die letzten 16. Dort musste sie sich dann der späteren Gesamtsiegerin Cilia Hochadel mit 6:15 geschlagen geben und erreichte Rang 13.

Die Moerser Hoffnungsträgerinnen Emily Klockhaus und Celine Pachmann schieden schon im 32er-Tableau aus. Für sie gab es am Ende den 19. und 20. Platz. ,,Da wäre für uns wirklich mehr drin gewesen“, urteilte FCM-Trainer Saeid Nourouzi. ,,Leider sind zwei unserer besten Fechterinnen hier auf unserem Heimturnier nicht einmal unter die letzten 16 gekommen.“

Der zweite Wettkampftag war der Altersklasse U20 vorbehalten. Für den FC Moers mischten aber hauptsächlich Fechterinnen aus jüngeren Altersklassen mit. Lediglich Merle Ruers und Greta Jansen passten altersmäßig in diese Klasse. Doch die jungen Talente zeigten sich unbeeindruckt von den älteren Konkurrentinnen. ,,Die meisten haben heute besser gefochten als gestern“, freute sich Markus Tenbergen, 1. Vorsitzender des FC Moers, über die Leistungssteigerung der Akteurinnen des gastgebenden Vereins. ,,Vielleicht konnten sie in der höheren Altersklasse mit weniger Druck befreiter fechten.“

Tatsächlich schafften es vier der zwölf Moerserinnen unter die besten 32. Für Renee Oymann (Platz 17), Eva Engler (Platz 22) und Emily Klockhaus (Platz 25) war dort allerdings Schluss. Greta Jansen, die von vornherein als aussichtsreichste Moerserin in der U20 galt, setzte sich gegen ihre Gegnerin durch. Im 16er-Tableau kämpfte sie sich nach Rückstand zurück und wurde auch hier Siegerin. Erst in der Runde der besten Acht schied sie aus. Sie verlor gegen Luca Holland-Cunz recht deutlich mit 2:15. Damit gab es für sie den sechsten Platz. ,,Greta hat heute wirklich toll gefochten“, lobte Markus Tenbergen. ,,Der sechste Platz ist ein ganz hervorragendes Ergebnis für sie und den Verein.“

Erfreulich für den FC Moers war die Leistung von Rabea Peters. Für sie war es der erste Wettkampf nach einer 15-monatigen Verletzungspause. An beiden Wettkampftagen erreichte sie das Tableau der letzten 64 Konkurrentinnen im Turnier und erreichte schließlich den 39. beziehungsweise den 57. Platz. ,,Sie hat an beiden Tagen einen couragierten Auftritt hingelegt und gut gefochten“, so Tenbergen. ,,Am Ende fehlte aufgrund der langen Pause vielleicht etwas die Kraft, aber das heutige Ergebnis lässt in jedem Fall für die Zukunft wieder hoffen.“

Die erst 13-jährige Moerserin Eva Engler war eine der jüngsten Fechterinnen beim Sparkassen-Cup. Sie erreichte nicht nur souverän das Hauptfeld, sie kam sogar unter die besten 64. Am Ende holte sie mit dem 40. Platz ein beachtliches Ergebnis.

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