Lokalsport: Vereine müssen genügend Schiedsrichter stellen

Lokalsport : Vereine müssen genügend Schiedsrichter stellen

Die Zahl der zu meldenden Schiedsrichter hängt von der Anzahl der Mannschaften eines Vereins und den Spielklasse ab, in denen die Mannschaften auflaufen. Für eine Mannschaft in der Bundesliga bis 3. Liga (Senioren/Jugend): drei Schiedsrichter;

Regionalliga Nordrhein (Senioren/Jugend): zwei Schiedsrichter;

Ober-, Verbands, Landes-, Bezirksliga im HVN (Senioren/Jugend): zwei Schiedsrichter;

Kreisligen und Kreisklassen (Senioren): ein Schiedsrichter;

A-bis D-Jugend im Kreis (männlich/weiblich): ein Schiedsrichter.

E-, F-Jugend und Minis: keine Schiedsrichter erforderlich. Da die Vereine über zu wenige Schiedsrichter verfügen, müssen die Klubs verstärkt aktiv werden. Es reicht nicht, irgendwelche "Schein-Schiedsrichter" zu bennen, um damit alleine die Quote zu erfüllen.

Der Handball-Verband Niederrhein hat dafür einen Schlüssel ausgearbeitet, mit dem die Einsätze der Schiedrichter "verrechnet" werden.:

Ein Schiedsrichter wird für die jeweilige Saison voll angerechnet, wenn er 16 Spiele leitet. Zu Dreiviertel wird angerechnet, wer zwischen zwölf und 15 Spiele leitet. Acht bis elf geleitete Spiele bedeuten die Erfüllung eines halben Schiedsrichters. Ein Viertel werden erfüllt zwischen vier und sieben geleiteten Spielen.

(RPN)
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