Vennikel – so spielt ein Absteiger

Vennikel – so spielt ein Absteiger

Die Situation für den Handball-Verbandsligisten HSG Vennikel wird von Woche zu Woche brenzliger.

Zwar hat sich der Drei-Punkte-Rückstand des Schlusslichts nach der deutlichen 21:29 (11:15)-Niederlage gegen die Turnerschaft Lürrip nicht vergrößert; allerdings warten die Vennikeler mittlerweile seit zwei Monaten auf einen doppelten Punktgewinn und haben aus den letzten sechs Partien lediglich einen mageren Punkt geholt.

Dabei sah es in der Anfangsphase des Spiels gegen Lürrip noch recht rosig für die Gastgeber aus; sie boten dem Gegner durchaus Paroli und führten in der 13. Minute mit 6:5. Aus unerklärlichen Gründen lief bei ihnen danach aber kaum noch etwas zusammen. Die HSG produzierte einen technischen Fehler nach dem anderen, ließ beste Torchancen ungenutzt und geriet mit 9:14 ins Hintertreffen. Entscheidend für die Niederlage war sicherlich auch, dass im Vennikeler Team weit und breit kein Spieler auszumachen war, der das Heft in die Hand genommen hätte, um Verantwortung zu übernehmen. Wenigstens verhinderten die beiden Torhüter Frank Kirstein und Christoph Schneider mit Klasse-Paraden, dass die Gastgeber nicht bereits zum Seitenwechsel aussichtslos zurück lagen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich fast ein identisches Bild. Die Gastgeber spielten einen gefälligen Ball, ohne jedoch Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. In dieser Form dürfte es für Vennikel ganz schwer werden, sich noch vom Tabellenende zu lösen.

Die HSG-Torschützen: Schwartz (6/4), Coß (4), Kürvers, Hannemann, Milewski (je 2), Scheidung (2/1), Krämer, Geidel und Beran.

(ut)
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